
Wie immer zweimal im Jahr haben wir (drei Tierpflegerinnen und ehrenamtliche Helferinnen des Tierheims Kronach) kürzlich wieder einmal auf eigene Kosten unsere drei spanischen Partner-Tierheime in Roquetas de Mar, Granada und in den Bergen der Sierra Nevada besucht. Bereits seit sechs Jahren verbindet uns eine enge Freundschaft nicht nur mit unseren dortigen Tierschutzkollegen, sondern auch mit der vierbeinigen “Besatzung”, für die wir uns gemeinsam nach Kräften einsetzen. So fotografieren wir alle Neuzugänge und stellen sie ins Internet, um ihnen auf diese Weise den Weg in eine bessere Zukunft in lieben Familien zu ebnen. In ihrem Heimatland haben diese Ärmsten der Armen kaum eine Chance, zu wenig ausgeprägt ist der Tierschutzgedanke noch. Ist schon bei uns in Deutschland in Sachen Tierschutz noch vieles im Argen, so kennt das Leid der spanischen Hunde dagegen oft keine Grenzen. Leider hatten wir auch diesmal wieder Tränen in den Augen, als wir so viele traurige Hundeschicksale miterleben mußten.
Da waren zum Beispiel:
- “Abuelo” (deutsch “Großvater”), männlich, Podencomix, 12 Jahre, 55 cm, der völlig hilflos und entkräftet im Straßengraben gefunden wurde. Vermutlich hat er sein Leben auf der Straße zugebracht, sich mehr schlecht als recht durchgeschlagen. Halb verhungert, alt und krank konnte er schließlich einfach nicht mehr weiter. Er wird nun im Tierheim wieder aufgepäppelt und soll wenigstens in der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, spüren dürfen, was Streicheleinheiten und Liebe bedeuten.
- “Artus”, männlich, kastriert, Groenendaelmix, 3 Jahre, 65 cm, der mit abgeschnittenen Ohren aufgefunden wurde und trotz seiner ganz offensichtlichen schlechten Erfahrungen mit Menschen so unendlich lieb, gutmütig und anschmiegsam ist.
- “Bianca”, weiblich, kastriert, Labrador-Pointer, 1 Jahr, 55-60 cm, deren beide Vorderpfoten zertrümmert wurden – ob durch Mißhandlung oder einen Autounfall wissen wir nicht. Doch trotz zurückgebliebenem leichten Hinken meistert die durch und durch liebe Schmusebacke ihr Leben und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.
- “Claudius”, männlich, Spitzmix, 12 Jahre, 35 cm, der mit gebrochener Hüfte und einer Wirbelquetschung aufgefunden wurde. Wir vermuten, daß er seinen Besitzern zu alt und unnütz geworden und daher aus einem fahrenden Auto geworfen wurde. Der arme kleine Kerl, der zusätzlich noch auf einem Auge blind ist, kämpft jedoch tapfer um sein Leben und kann dank tierärztlicher Behandlung schon wieder etwas besser laufen.
- “Osso” (deutsch “Bär”), männlich, kastriert, Schäferhundmix, 2 Jahre, 60 cm, der durch eine Schrotkugel ein Auge verloren hat und dessen ganzer Körper immer noch voller inoperabler Kugeln steckt. Ganz gezielt muß ein Tierquäler auf ihn geschossen haben! Mittlerweile hat Osso keine Beschwerden mehr, er hat wieder Freude am Leben, ist verspielt, verschmust und fröhlich.
- “Tammy”, weiblich, kastriert, Jagdhundmix, 2 Jahre, 50 cm, die wie Osso mehrere inoperable Schrotkugeln in sich trägt und ebenfalls ein Auge verloren hat. Für uns ist es gänzlich unverständlich, wie man es fertigbringen kann, auf solch ein liebes Wesen zu schießen. Die äußeren Wunden sind mittlerweile verheilt, die psychischen werden wohl etwas länger dauern…

- “Palita”, weiblich, kastriert, Schäferhund, 2 Jahre, 55-60 cm, die mühsam auf drei Beinen durchs Leben humpelt. Wo die bildschöne und so unendlich liebe Hündin ihr rechtes Hinterbein verloren hat, wissen wir nicht, da sie schon so gefunden wurde. Was mag sie nur für Schmerzen erlitten haben?!
- “Thor”, männlich, Rottweiler, 8 Monate, 60-65 cm, der mit ausgekugeltem Oberschenkel gefunden wurde. Wir vermuten, daß er ausgesetzt und angefahren worden ist. Thor läuft sehr schlecht, hat Schmerzen und müßte dringend operiert werden – doch das geht in Spanien nicht. Für diesen lieben Knuddelbär suchen wir besonders dringend einen lieben Platz in Deutschland, wo ihm auch geholfen werden kann.
Dies sind nur acht Beispiele für Hunderte trauriger Schicksale, mit denen wir bei unseren Besuchen in Spanien konfrontiert werden. Doch es gibt auch schöne Erlebnisse: Zum Beispiel, wenn wir gleich nach Betreten eines der großen Hundegehege gleich von zwanzig bis dreißig Hunden umringt werden, die alle um Streicheleinheiten und Zuwendung betteln, uns Finger und Hände ablecken und uns mit erwartungsvollen Augen ansehen.
Ach, könnten wir nur allen dieser liebenswerten Geschöpfe helfen! Könnten wir doch alle von ihnen in tolle Familien vermitteln, damit sie zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren, was Glück und Geborgenheit bedeuten!
Bitte wenden Sie sich doch an uns, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen vierpfotigen Familienmitglied sind! Gerne werden wir Ihnen unsere Fotos zeigen und Sie beraten. Und wer weiß – vielleicht wartet Ihr neues Familienmitglied ja in Spanien bereits auf Sie!
Übrigens warten natürlich auch die hier vorgestellten Sorgenkinder sehnsüchtig auf einen netten Menschen, der ganz zu ihnen gehört.
Auch Spenden für unsere spanischen Partner-Tierheime werden sehr gerne entgegengenommen, denn bei einem Bestand von ca. 350 Hunden (Roquetas de Mar), 150 Hunden (Granada) und 65 Hunden (Sierra Nevada) ist die Kasse immer knapp. Aber Tierarzt und Futter verschlingen Unsummen! Bitte helfen Sie mit, daß unsere Kollegen in Spanien mit ihrer wichtigen Arbeit weitermachen können.
Konto-Nummer: 240 00 11 64
Sparkasse Kronach, BLZ: 771 500 00
Bitte geben Sie bei Ihrer Spende immer den Betreff “Spende für Spanien” an, damit das Geld auch dementsprechend verwendet werden kann.
Die spanischen Hunde bellen schon mal ein ganz herzliches “Danke-Wuff”!!!





April 30th, 2007 at 08:07
Hallo Ihr lieben Menschen und armen Tiere,
am 02.06. habe ich Geburtstag und an diesem Tag stelle ich eine Kasse für meine Gäste auf. Die Geldgeschenke, wissen meine Freunde, werde ich Euch schicken, um das unendliche Leid der Tiere in Spanien zu lindern- ein Tropfen auf den heissen Stein. Ihr sollt aber wissen, dass es Menschen gibt, die an Euch und Euren bedingungslosen Einsatz glauben. Ich bin sehr froh, dass es Menschen gibt, die versuchen das Elend zu lindern, was andere Zweibeiner angerichtet haben. Danke und die besten Wünsche. Carmen Helfrich
Juli 1st, 2009 at 09:47
Es ist traurig.traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig,traurig, sehr traurig ich würde gerne helfen bin aber noch ein Kind und ich habe schon 2 Hunde