Vresia

SOS! Wer hat ein Herz für unsere scheuen kleinen Katzenkinder?

Sommerzeit, Katzenzeit, Leidenszeit… Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Katzen abgegeben wie im Sommer. Interessenten sind dagegen Mangelware. Ach, wenn doch die Notwendigkeit der Katzenkastration nicht so oft auf taube Ohren stoßen würde! Wie viel Leid könnte den kleinen Samtpfötchen, ausgesetzt, halb verhungert und oft krank, erspart werden!

Besonders schlimm ist es, dass gerade auf Bauernhöfen noch so viele unkastrierte Mäusefänger herumlaufen, die unkontrolliert für Nachwuchs sorgen. Und da diese meist halb wild und ohne großen Kontakt zu Menschen leben, wachsen die Kleinen natürlich auch mit einer großen Portion Misstrauen gegenüber Menschen auf.

Xinia

Gerade im Moment haben wir wieder vier dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“ bei uns, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist (weitere sind bereits angemeldet und werden vermutlich in den nächsten Tagen eintrudeln). Da die kleinen Stubentiger (sie sind alle schwarz bzw. schwarz mit etwas weiß) jedoch erst knapp 4 Monate alt sind, können sie noch gut an den Menschen gewöhnt werden. Etwas Geduld und vor allem viel Liebe sind hierbei natürlich eine unerlässliche Voraussetzung.

Vreni

Ganz wichtig ist, dass man bereit sein muss, die Katze erst mal so anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen darf. Man sollte nicht enttäuscht sein, wenn die Katze in den ersten Wochen kaum zu sehen ist, weil sie sich unter dem Schrank oder hinter dem Sofa versteckt und nur nachts zum Vorschein kommt. Auch darf man sich nicht abschrecken lassen, wenn jeder Annäherungsversuch mit wütendem Fauchen quittiert wird.

Xylon

Man sollte sich ganz normal bewegen und einfach nur abwarten. Mit der Zeit und ohne Druck oder Bedrängt-Werden wird das kleine Kratzbürstchen merken, dass ihm kein Unheil geschieht. Es wird neugierig werden, von ganz allein zum Vorschein kommen und ganz ganz langsam zarte Kontakte knüpfen.

Vresia

Für diesen Prozess kommt natürlich nur ein sehr ruhiger und verständnisvoller Haushalt mit katzenerfahrenen Menschen in Frage. Lautes Geschrei, Hektik, Trubel, ständig wechselnde Besucher – all das wirkt sich nachteilig aus. Auch für kleine Kinder, die ja gerne gleich etwas zum Streicheln und Schmusen im Arm halten möchten, sind unsere kleinen Kratzbürstchen nicht geeignet.

Vreni

Auch wenn der Erfolg anfangs noch nicht sichtbar ist und jedes scheue Kätzchen, das man sich nach Hause holt, ein kleines Überraschungspaket ist – die Geduld lohnt sich. Es macht großen Spaß, zuzusehen, wie die kleinen Angsthasen ganz langsam immer mehr aus sich heraus gehen und Vertrauen fassen. Und letztlich hat man das gute Gefühl, einem Tier geholfen zu haben, das ein „Abfallprodukt“ unserer Gesellschaft ist und das sonst keine Chance gehabt hätte.

Xylon

Doch dafür suchen wir ganz besondere Menschen, Katzenfreunde mit sehr großen Herzen, die eigene Ansprüche zurücknehmen und einfach nur helfen wollen. Unsere drei Katzenkinder können nichts dafür, dass sie in eine kalte Welt geboren wurden, in der ein paar Bauernhofkatzen mehr oder weniger nichts gelten. Sie haben sich ihr Schicksal nicht ausgesucht, aber sie sehnen sich wie jedes Lebewesen nach Geborgenheit und einer gesicherten Existenz.

Xinia

Die drei können natürlich auch getrennt vermittelt werden, wobei wenigstens eine bereits vorhandene und verträgliche Katze sehr von Vorteil wäre. Xylon und Xinia sind übrigens ganz schwarz, Vresia und Vreni schwarz mit etwas weiß. Xylon hat etwas längeres Fell und wird bestimmt mal bildhübsch!

Xylon

Wer möchte sich Xylon, Xinia, Vresia und Vreni annehmen? Wer gibt unseren scheuen kleinen Wildfängen die Chance auf ein glückliches Katzenleben?

Vreni

Vresia