Kobold, Xiang und Ximena

Sommerzeit, Katzenzeit, Leidenszeit… Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Katzen abgegeben wie im Sommer. So vergeht im Moment fast kein Tag, an dem nicht mindestens ein Neuzugang, meist unerwünschte Babykätzchen, im Tierheim eintrudelt. Interessenten sind dagegen Mangelware…

Ach, wenn doch die Notwendigkeit der Katzenkastration nicht so oft auf taube Ohren stoßen würde! Wie viel Leid könnte den kleinen Samtpfötchen erspart werden! Ausgesetzt, halb verhungert und oft krank müssen sie sich in zartem Alter schon durchs Leben schlagen und so manche schafft es nicht…!

Yuki und Yumi

Besonders schlimm ist es, dass gerade auf Bauernhöfen so viele unkastrierte Mäusefänger herumlaufen, die unkontrolliert für Nachwuchs sorgen. Und da diese meist halb wild und ohne großen Kontakt zu Menschen leben, wachsen die Kleinen natürlich auch mit einer großen Portion Misstrauen gegenüber Menschen auf.

Xiang und Xenos

Gerade im Moment haben wir besonders viele dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist. Da die kleinen Stubentiger (Farben schwarz, grau getigert, grau-weiß, silbergrau) jedoch erst zwischen 3 und 4 Monaten alt sind, können sie durchaus noch an den Menschen gewöhnt werden.

Kandida und Ximena

Hierfür suchen wir jedoch ganz besondere Menschen. Wer sich eine Katze wünscht, mit der er sofort schmusen kann, ist nicht für unsere Faucherle geeignet. Viel Geduld, Verständnis und Liebe sind eine unerlässliche Voraussetzung für die „Resozialisierung“ unserer kleinen Wildfänge. Man sollte bereit sein, die Katze anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen. Im Moment kann man sie auch noch kaum mit bloßer Hand anfassen. Sie reißen aus, fauchen wie die kleinen Teufel und würden auch beißen, wenn man sie anfasst. Für Kinder sind sie daher keine Spielgefährten!

Yuki, Yumi und Yemon

Trotzdem lernen die Kätzchen in diesem zarten Alter doch recht schnell und haben durchaus das Potential, richtige Schmusekatzen zu werden, auch wenn es im Moment noch nicht so aussieht.

Yuki

Ideal wäre es, wenn im neuen Zuhause bereits eine weitere freundliche Katze leben würde, denn unsere kleinen Faucherle sind sehr verträglich und kuscheln gern mit ihren Artgenossen. So ganz allein erscheint ihnen eine neue Umgebung noch bedrohlicher als ohnehin schon und eine souveräne Zweitkatze könnte ihnen Sicherheit geben.

Xanadu und Xenos

Schön wäre es auch, wenn sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit und der dann erfolgten Kastration auch mal Freigang haben könnten, da sie dies von früher her so gewöhnt sind. Natürlich sollte ihr neues Zuhause dann nicht gerade an einer Hauptverkehrsstrecke liegen.

Xenos, Kandida und Frieda

Da die meisten Menschen (verständlicherweise) einen Stubentiger adoptieren möchten, den man sofort anfassen kann, haben unsere kleinen Faucherle natürlich sehr schlechte Karten. Trotzdem möchten sie nicht für immer im Tierheim bleiben. Sie sind hier sehr unglücklich. Daher unsere Frage: Welche erfahrenen Katzenmamis und –papis möchten sich der Herausforderung stellen und unseren kleinen Wildfängen zeigen, dass das Zusammenleben mit uns Menschen auch viele Vorteile hat? Unsere scheuen kleinen Katzenkinder bräuchten so dringend die Chance auf ein glückliches Katzenleben! Wer kann helfen?

Xenos, Xanadu und Ximena

Unsere derzeitigen kleinen Faucher stammen aus drei verschiedenen Würfen:

1. „Yemon“, männlich, schwarz, geb. Anfang 07/18


„Yoko“, weiblich, schwarz, geb. Anfang 07/18


„Yumi“, weiblich, grau getigert, geb. Anfang 07/18


„Yuki“, weiblich, grau getigert, geb. Anfang 07/18

2. „Kobold“, männlich, blaugrau-weiß, geb. Ende 05/18


„Kandida“, weiblich, grau-weiß, geb. Ende 05/18

 

3. „Xenos“, männlich, grau getigert, geb. 09.05.18


„Ximena“, weiblich, wildfarben grau-braun, geb. 09.05.18


„Xanadu“, männlich, silbergrau getigert, geb. 09.05.18


„Xiang“, weiblich, wildfarben grau-braun, geb. 09.05.18