Brandneue Waffen gegen Zecken

Zeckenprophylaxe © aktion tier e.V.

Zeckenprophylaxe © aktion tier e.V.

Berlin/München, 15.05.2014. Die unangenehmen Biester haben Hochsaison. Dieses Frühjahr ist es besonders schlimm. Quer durch Deutschland befallen sie unsere Haustiere – die Zecken. Gerade zur rechten Zeit hat der Arzneimittelmarkt echte Neuerungen zu bieten. So gibt es seit Kurzem die Zeckentablette für den Hund. Einmal geschluckt wirkt sie für drei Monate. Und das bei guter Verträglichkeit.
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Zugelaufene oder gefundene Haustiere dürfen nicht behalten werden!

Fundkatze  © Ursula Bauer

Fundkatze  © Ursula Bauer.JPG

Berlin, 19.05.2014. Gemäß dem im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankerten Fundrecht sind die geltenden Vorschriften für Fundsachen auch auf Tiere anzuwenden. „Dem Gesetz nach spielt es keine Rolle, ob man eine Geldbörse oder ein Haustier gefunden hat“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Zugelaufene oder aufgegriffene Heimtiere wie Katzen, Hunde und Ziervögel darf man nicht einfach behalten, da es sich um sogenannte Fundtiere handelt. Tiere also, die ihrem Besitzer etwa durch Entlaufen abhanden gekommen sind. Wer solch ein „verlorenes“ Tier an sich nimmt, muss es unverzüglich bei der Polizei oder beim Ordnungsamt abgeben.
Seitens der Städte und Kommunen besteht die Verpflichtung, Fundtiere entgegen zu nehmen, artgerecht unterzubringen und tierärztlich zu versorgen. Die meisten Kommunen in Deutschland können diese Verwahrungspflicht mangels geeigneter Unterbringungsmöglichkeiten nicht selbst erfüllen und beauftragen daher ein ortsansässiges Tierheim oder eine Tierpension. Diese amtlichen, von der Stadt oder Gemeinde entsprechend über Fundtierverträge bezahlten Tiersammelstellen sind die „Fundbüros für Tiere“.
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Richtige Hilfe für abgestürzte Mauersegler

Berlin, 09.05.2014. Mauersegler (Apus apus) zählen wie etwa Störche, Kraninche, Rauchschwalben und Feldlerchen zu den Zugvögeln. Bald erreichen diese schwarzen Flugkünstler und Langstreckenzieher nun wieder ihre europäischen Brutgebiete. Die Mauersegler haben bereits größtenteils ihre Winterquartiere im sonnigen Süden verlassen, um in unseren Gefilden zu nisten und ihre Jungen großzuziehen. Sobald sie hier sind, hören wir wieder ihre unnachahmlichen Schreie, wenn sie durch die Lüfte jagen.

Leider bleibt es nicht aus, dass diese Vögel mit den kaum erkennbaren Stummelfüßen, die außerhalb der Brutzeit ihr Leben ausschließlich in der Luft verbringen, auch hin und wieder am Boden aufgefunden werden. Unfälle wie beispielsweise Scheibenanflüge, Kämpfe in der Luft oder Erschöpfung infolge einer Schlechtwetterperiode, wodurch zu wenige Insekten erjagt werden konnten, sind einige Gründe, warum Mauersegler „abstürzen“ und dann hilflos am Boden herumkriechen.
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Süßstoff giftig für Hunde

Berlin/München, 30.04.14 Um Haaresbreite hätte sein Heißhunger einen jungen Labrador das Leben gekostet. Er hatte sich 100 zuckerfreie Kaugummis seines Besitzers einverleibt. Der schwer über die Lippen kommende Name des für den Hund lebensbedrohlichen Giftstoffs im Kaugummi lautet Xylitol – einen Austauschstoff für Zucker. Er ist in vielen Lebensmitteln enthalten. So kommt er in etlichen kalorienarmen Süßigkeiten und Backwaren vor. Was kaum einer weiß: Xylitol ist hoch giftig für Hunde. Schon 0,1 g pro Kilogramm Körpergewicht können reichen, um den Vierbeiner zu töten. Eine Tüte Bonbons kann somit das Aus bedeuten.
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Amphibien auf Wanderschaft – Autofahrer bitte Rücksicht nehmen!

Erdkröte beim Überqueren einer Straße © Ursula Bauer

Berlin, 21.03.2014. Im Frühjahr wandern viele unserer heimischen Kröten, Frösche und Molche vom Winterquartier zu Teichen, Tümpeln und Seen, wo sie sich paaren und ihre Eier ablegen. Einige haben sich bereits auf den Weg gemacht. Angesichts der stetig steigenden Temperaturen ist damit zu rechnen, dass sich nun wieder Massen von Amphiben in Bewegung setzten. „Der Weg zum Laichgewässer ist vor allem wegen der Straßen, die überquert werden müssen, sehr gefährlich“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Viele Hunderttausend Tiere fallen jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer.
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