Berlin/München, 07.04.2006. Jetzt kommen sie wieder: Die Ekel erregenden und gefährlichen Blutsauger eröffnen ihre Saison. Daher rät aktion tier – Menschen für Tiere e.V. Hunde und Katzen umgehend prophylaktisch zu behandeln. Die in Deutschland heimischen Zecken übertragen nämlich nicht nur für den Menschen lebensbedrohliche Krankheitserreger. Fast noch schlimmer sind unsere Haustiere betroffen. Infektionskrankheiten wie die Hundemalaria – wissenschaftlich Babesiose genannt – werden durch die Parasiten übertragen.
Frau Dr. Tina Kugler, Tierärztin von der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. erklärt, wie Haustiere geschützt werden können: „Es gibt Pipetten, die einfach auf die Nackenhaut des Tieres geträufelt werden müssen. Ihre Wirkung hält etwa vier Wochen an. Sie bieten maximalen Schutz für das Tier.“
Entdeckt der Tierhalter eine Zecke, sollte sie umgehend entfernt werden. Durch Herausdrehen ohne Zug lassen sich Zecken in aller Regel gut beseitigen. Dabei spielt die Drehrichtung keine Rolle. Andere Methoden sollten nicht zur Anwendung kommen.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676 (tierarzt@aktiontier.org).
aktion tier – Menschen für Tiere e.V.
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