Berlin/München, 02.05.2007. Besonders an warmen Tagen müffeln manche Hunde äußerst unangenehm. Dieser Gestank kann verschiedenste Ursachen haben: beginnend bei einer harmlosen Verfettung des Fells, bis hin zu ernsten, behandlungsbedürftigen Erkrankungen.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erläutert die Ursachen: “An erster Stelle sind Zahnprobleme zu nennen. Faule Zähne und Zahnstein sind der Grund für übelste Mundgerüche. Sie müssen dringend therapiert werden. Das Tier leidet unter Schmerzen, oft auch ohne dies zu zeigen.

Entzündungen des äußeren Gehörganges sorgen ebenfalls für unangenehmen Gestank erster Güte. Der Besitzer erkennt dann Rötungen oder braune Beläge auf der Innenseite der Ohrmuschel. Ohne Medikamente bekommt man das nicht weg.

Leiden Hunde unter Blähungen und stinken deshalb, vertragen sie das Futter nicht. Hier bringt eine Futterumstellung Besserung.

Unter einer Krankheit namens Seborrhoe versteht man eine ölige oder auch schuppige Verfettung der Haut, die ebenfalls mit starker Geruchsentwicklung einher geht. Hier helfen medizinische Shampoos.”

Generell gilt: Baden sollte man Hunde nur selten, also ein bis zwei mal pro Jahr. Waschungen mit Haarshampoo regen die Talgproduktion an, was Hundegerüche verstärken kann. Für glänzendes, geruchloses Fell gibt man besser einen Teelöffel Sonnenblumenöl täglich pro 10 kg Körpergewicht des Hundes mit ins Futter.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit
210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und
Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.:
089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

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