Fleischfresser können sich mit H5N1 (Erreger der Vogelgrippe) infizieren, wenn sie große Mengen des Erregers aufnehmen. Dies könnte bei der Verfütterung von an Geflügelpest erkrankten oder verendeten Hühnern geschehen. So gibt es Berichte aus Südostasien, dass Großkatzen (Tiger, Jaguare) in Zoos über diesen Weg erkrankten und starben. Katzen können experimentell mit H5N1 Virus infiziert werden und erkranken, sie spielen aber bei der Verbreitung bisher keine Rolle. Eine Infektion und Erkrankung von Hunden ist bis jetzt nicht bekannt.
Insgesamt besteht für die Übertragung von H5N1 zwischen Vögeln und Säugetieren eine erhebliche Barriere. Säugetiere und Menschen müssen sehr große Virusmengen aufnehmen, um sich zu infizieren. Selbst bei einer Erkrankung scheiden Säugetiere und Menschen nur sehr wenig Virus aus, so dass sich die Erkrankungen unter ihnen nicht weiter verbreitet.
Über die Überlebensfähigkeit des Virus in der Luft gibt es keine konkreten Daten. In Kot behält es je nach Temperatur unterschiedlich lang seine Infektiosität, bei warmen Temperaturen und Trockenheit mehrere Tage und bei niedrigen Temperaturen bis zu 35 Tagen.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Reinking
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FRIEDRICH-LOEFFLER-INSTITUT
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
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Februar 20th, 2006 at 15:45
Deutschland im Vogeljagdfieber
Ich kann tote Vgel sehen!
Deutschland im Aufruhr. Das bse Virus ist im Land. Naja, erstmal auf Rgen. Aber gut, dass wir die Bundeswehr haben. Die drfen jetzt aufsammeln.