Berlin/München, 24.01.2006. Spaziergänger, die in diesen Tagen Rinder und Pferde auf Koppeln entdecken, sorgen sich oft unnötig: Wenn die Vierbeiner schon seit dem Herbst Weidegang gewohnt sind, kann ihnen auch die momentan herrschende Kälteperiode nichts anhaben.
Dazu Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V.: „Die Menschen gehen zu sehr von sich selber aus. Die sogenannte Vorzugstemperatur eines Rindes, also die Temperatur bei der es sich am wohlsten fühlt, liegt bei 8°C. Das würde kein Mensch wirklich kuschelig finden. Auch tiefe Minusgrade schaden den Tieren nicht. Die Tierhalter müssen nur darauf achten, dass das Trinkwasser nicht einfriert.“
Wenn Wanderer tatsächliche Missstände entdecken oder aber sich unsicher sind, ob ein Tier artgerecht gehalten wird, erhalten sie beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. kompetente Beratung.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Veterinärin, Tel.: 089-89146676 (tierarzt@tierhilfswerk.de).
Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34




