Nesca, in Perrera Barcelona getoetet.jpg

Sie haben mich getötet! Alles was ich tat, war, in Barcelona verlorenzugehen. Ich wurde in die Hundeauffangstation der Stadt gebracht. Ich hatte einen Chip, er hat mir nichts genützt.

Seit 2003 verlangt das Gesetz, dass in der Perrera von Barcelona, dem CAAC, nicht mehr getötet wird. Ausserdem besagt das Tierschutzgesetz für Catalunya im Artikel 17, dass überall in Catalunya nicht gekennzeichnete Tiere 20 Tage aufbewahrt werden müssen.

NESCA wurde getötet, ohne die gesetzliche Frist von 20 Tagen abzuwarten. Nesca starb nach 48 Stunden. Und sie hatte einen Microchip.

WARUM STARB NESCA??  Wieviele unentdeckte Fälle wie diesen gibt es??

NESCA IST NICHT DAS ERSTE UND NICHT DAS LETZTE OPFER – WIR MÜSSEN DIESE VERSTECKTEN und UNGESETZLICHEN TÖTUNGEN BEENDEN!

Der Verlauf der Geschehnisse:

Nesca, Gos d’Atura, 15 Jahre, weiblich, altersentsprechend in gutem Gesundheitszustand, mit Microchip

22 April
- 12.30h   Nesca entläuft in der Strasse República Argentina 91

23 April  
- Die Besitzerin verständigt die Polizei und diese sagt, sie möge sich am Montag an das CAAC, die Tierauffangstation der Stadt, wenden

24 April
- 8.00h   Die Besitzerin ruft das CAAC an, beschreibt detailliert die Hündin, den Ort wo sie entlief und dass sie einen Microchip hat
- 11.30h Sie geht zum CAAC mit einem Foto und der Microchipnummer, sie sagen ihr dort, dass der Hund nicht aufgegriffen worden sei. Die Besitzerin schaut alle Hunde in den Zwingern an und sieht sie nicht dort. Sie spricht mit der Tierärztin, die sagt sie hätte die Hündin nicht gesehen.
- Die Besitzer fragen auch im privaten örtlichen Tierheim nach und hängen Plakate aus.
-  20.00h Ein Mann ruft an, er habe die Plakate gesehen, er habe die Hündin in der Strasse Rep. Argentina 58 an einer Bäckerei gesehen.
-  Die Besitzer gehen zur Bäckerei, dort wird ihnen gesagt, dass am 22.April aus der Bäckerei die Polizei verständigt wurde und der  Hundefängerdienst vom CAAC gekommen sei. Die Polizei bestätigt den Einsatz.
- 20.45   Besitzerin geht zum CAAC, aber sie öffnen nicht die Tür.
- 22.00h  Sie ruft beim Wagen des Hundefängerdienstes an, die Frau die dort arbeitet, bestätigt, den Hund eingefangen zu haben, sie würde nachfragen und anrufen, wenn sie etwas wisse.

25 April
-  9.00h   Niemand hat angerufen, Besitzerin ruft wieder beim Hundefängerdienst an, die Frau sagt, sie wisse nichts weiter.
- 9.15h    Die Frau vom Hundefängerdienst ruft an, sie habe die Hündin an besagtem Tag in das CAAC gefahren
- 9.20h    Besitzerin ruft im  CAAC an um zu sagen, dass die Hündin da sein muss. Dies wird ihr bestätigt, sie solle um 11 Uhr kommen
-10.00h    Sie wird von der Tierärztin angerufen, diese sagt, sie habe die Hündin um 8:30 getötet.
-11.15h    Besitzerin geht zum CAAC, die Tierärztin gibt ihr ein Zertifikat, dass die Hündin Atemprobleme gehabt habe.
Die Besitzerin verlangt die Herausgabe des Kadavers. Ihr wird gesagt, dass dieser nicht mehr da sei, die Kühltruhe sei voll gewesen und man habe ihn schon zum Verbrennen geschickt.

(Nachfragen bei der Verbrennunsanlage erbrachten widersprechende Angaben, es wurde gesagt, es seien seit fast 2 Wochen keine Hunde vom CAAC zum Verbrennen gebracht worden. Der Leiter des CAAC gibt in Interviews widersprechende Angaben zum angeblichen Krankheitsbild von Nesca)

Viele Fragen bleiben offen: Wo war Nesca, als die Besitzerin nach ihr Suchen kam? Wo wurde sie hingebracht? Warum konnte ihre Besitzerin sie in den Zwingern des CAAC nicht entdecken? Wo ist ihr Körper??

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Nesca ihr Hunde gwesen wäre????

Wir erinnern an den Tod von Dante! Nachdem seine Adoption ohne seine Schuld scheiterte und er in’s CAAC zurückgebracht wurde, bekam er die Todesspritze – Dante war ein friedlicher Hund – seine Spaziergänger trauern um ihn. Auch sein Tod wurde nur durch einen kleinen Zufall bekannt. Niemand ahnte, dass er aus der Adoption zurückgekommen war.

Bitte schreiben Sie an die Verantwortlichen der Stadt Barcelona:

Teilen Sie ihnen mit was Sie denken!

Fordern Sie, dass die Perrera in die Hände einer Tierschutzorganisation gehört, nicht in die Hände von denselben Funktionären, die früher dort über 1000 Tiere jährlich töteten.
Tierschutz muss auch von Tierschützern gemacht werden!!!
Fordern Sie eine unabhängige Komission von Tierschützern namhafter Organisationen, die die Praktiken in der Perrera überwacht.
Strikte Kontrolle jedweder Tötungen in der Perrera.
Aufklärung des Todes von Nesca.
Transparenz.

Am Ende des Textes finden Sie einen englischen Potestbrief als Vorlage.

Mailadressen:

alcalde@mail.bcn.es – Buergermeister
jportabella@mail.bcn.es

Vorlagebrief:

Dear Sir,
We heard about the killing of the dog NESCA in the perrera – CAAC – of Barcelona. We also were informed, that more than 40% of the cats that come to the CAAC Barcelona die or are being killed.

We believed that Barcelona is a cosmopolitan city, part of Europe, a modern city with an educated population and a civilized government – and we expected that the treatment it gives to it’s abandoned animals is in accordance to this reputation. But this doesn’t seem to be the case.

We were informed that there is a high rate of abandoned animals, that there is a lack of campaigns to prevent people from abandoning, that the laws to protect animals are not being properly executed (see the case of Nesca, which probably is not an unique case…) and, furthermore, that the installations of the CAAC are in poor condition, thus not providing enough quality of life to the animals. Adoptions are made with no previous control and no control after the adoption takes place. The number of animals entering the shelter has decreased dramatically since taken over by the city – giving more raise to the suspicion that the case of Nesca is only unique because by some coincidence it became public. Private shelters and particulars rescuing animals are overwhelmed by the number of abandoned animals – how come that in the installation of the CAAC there are so relatively few animals sheltered??
Furthermore, we believe that rescuing animals should be the task of an independent animal protection group devoted to the service for the animal and does by no means belong into the hands of functionaries that only do their job. Specially not if these functionaries have worked in the CAAC whilst hundreds and thousands of animals were being killed there regularly. Killings must be controlled by an independent group of animal protection activists and must be transparent.
We believe that it is time for Barcelona to live up to it’s reputation – to be a modern city with a leading position in animal protection – not part of the Spain of bull fights and torture of it’s animals !!!!!
Until then, we feel strongly discouraged from visiting your city.
We hope that soon better news will be spread about Barcelona and that it’s government will do all steps possible to give it the place in a modern and civilized Europe it deserves.
Sincerely

Share