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Jahr für Jahr müssen die Menschen die grausamen Bilder der Robbenmorde ertragen.  Ein Bericht in Deutschlands größter Tageszeitung im letzten Jahr zeigte, dass  der Mensch doch immer "einfallsreicher“ wird, wenn es darum geht, Kasse zu machen.  Ich gebe Ihnen nachfolgend diesen BILD – Bericht zur Kenntnis. Vielleicht kennen Sie ihn aber auch schon?von CHRISTINA MÄNZ

Heidrun Schultz
An der Waldquelle 20
16278 Angermünde                                                                     16. März 2005

E-Mail: Heidrun.Schultz@t-online.de

Königlich Norwegische Botschaft
Rauchstr. 1
10787 Berlin
 
Protest gegen den Robbenmord

Oslo:  Mit den Touristen kommt der Tod… Gibt es wirklich Menschen, die so eine perverse Reise buchen? Urlaub um zu töten! Zwei Reiseunternehmen bieten Fahrten zum Robbenschlachten nach Norwegean an. All inklusive, ab 165 Euro, mit Abschussgarantie! Wehrlose Robben kriechen aus dem kalten Meer aufs Eis. Sie wollen rasten an der Küste Norwegens. Doch dort werden sie schon bald von Hobbyjägern mit großkalibrigen Gewehren erwar- tet!  Denn zwei norwegische Reiseunternehmen bieten jetzt Touristen-Trips zur Robbenjagd an. Urlaub pervers!

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Blutüberströmt, mit traurigen Augen liegt eine niedergeknüppelte Robbe auf dem Eis.

Ein Jagdtag kostet rund 165 Euro – inklusive Gewehr. Wer vier Tage bucht, erhält sogar eine „Abschußgarantie“. Blut-Preis: 1000 Euro. Werbeslogan der Firma „Polar Events“: „Wir werden dafür sorgen, daß Sie Ihre Jagd nicht so schnell vergessen.“ Die Jagdsaison beginnt im Januar, wenn auch die norwegischen Robbenschlachter mit ihren Knüppeln auf die Jagd gehen.

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 Robbenjäger in Norwegen

Jedes Jahr das gleiche blutige Ritual. Robbenjäger in Norwegen schlagen die wehrlosen Tiere mit Knüppeln tot. Warum sollen die niedlichen Tiere jetzt auch noch durch Kugeln von Touristen sterben?

Der norwegische Fischerei-Minister unterstützt den Plan. Svein Ludvigsen: „Die Touristen können helfen, die Balance zwischen Fischbestand und Robben herzustellen. Wir können die Jagd als exklusives Erlebnis für Touristen verkaufen. Das könnte ein großer Wurf werden.“

Auf Druck der Fischerei-Industrie wurde die jährliche Schlachtquote gerade von 1200 auf 2000 Robben erhöht.

Doch nicht nur die Jagd steht im Angebot. Touristen können auch lernen, wie sie Robben aufschlitzen, häuten und konservieren.

Ein Plan, der bei Tierschützern Empörung auslöst. Gill Sanders vom „International Fund for Animal Welfare“: „Touristen sollten animiert werden, wilde Tiere in ihrer Umgebung zu schützen – nicht zu töten.“
Quelle: http://www.bild.de/

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen, die sich derartige „Touristenattraktionen“ ausdenken und anbieten, haben kein Gewissen und keine Wertvorstellungen. 

Aber auch  Menschen, die sich  auf so einen  "Touristenkick" einlassen,  kann man nur verachten. Was kümmert es die schon, wenn dabei ein nichtmenschliches Lebewesen auf qualvolle Weise zu Tode kommt, Hauptsache man hat als Tourist seinen Spaß!

Diese Art der Touristenwerbung hat Norwegen nicht nötig! Sie ist sogar eine Schande für Ihr Land. Norwegen bietet viele Sehenswürdigkeiten -  es ist ein so schönes Land. Es gibt soviel für Touristen zu sehen und zu erleben – auch ohne Robbenmorde.

Ich protestiere gegen den Beschluss der norwegischen Regierung, ausländi-schen Touristen ab diesem Jahr das Schießen von Kegelrobben und Seehunden zu erlauben.

Das norwegische Fischereiministerium rechtfertigt die Robbenjagd unter dem Vorwand, die Robben zerstörten die Netze der Fischzuchtanlagen und übertrügen Parasiten, die den Fisch für Menschen ungenießbar machten. Außerdem gefährdeten die Robben die Fischbestände. Die Wahrheit ist: Der Mensch selbst überfischt die Meere und ist schuld an reduzierten  Fischbeständen.

Über Jahrtausende haben Robben nie die Fischbestände bedroht!  

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der Robbenmord generell  – ob durch Touristen oder andere Killer – ein Ende findet. Was jetzt passiert – es  gereicht Ihrem Land nicht zur Ehre.

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