Berlin, 11.04.2006. Tiere im Auto ungesichert zu transportieren, stellt ein enormes Gefahrenpotential dar. Bremsmanöver bei nur geringen Geschwindigkeiten lassen Hunde zum Geschoss werden. Damit ist nicht nur das Leben der Vierbeiner, sondern auch das der Insassen in Gefahr.

Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin bei der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V., berichtet aus der Praxis: „Bei einem Auffahrunfall zertrümmerte ein kleiner Yorkshire Terrier eine komplette Windschutzscheibe. Er flog durch sie hindurch und landete auf der Straße. Für ihn gab es keine Rettung mehr. Er saß ungesichert auf der Rückbank.“

Die Straßenverkehrsordnung schreibt Sicherungssysteme wie Netze, Gitter oder Leinen verbindlich vor. Daher lehnen Autoversicherer die Regulierung von Schadensfällen durch ungesicherte Tiere in aller Regel ab.

aktion tier – Menschen für Tiere e.V. empfiehlt, Hunde bei Autofahrten in befestigten Transportboxen unterzubringen. Sie bieten maximalen Schutz für Mensch und Tier.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 030-30103833 (tierarzt@aktiontier.org).

aktion tier – Menschen für Tiere e.V.

Pressestelle

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