Düsseldorf (dto). Ein Bild des Jammers bot ein junge Hündin an der Grenzkontrolle des Düsseldorfer Flughafens. Die junge, erst 45 Tage alte Boxerhündin hatte keinen Schwanz und kupierte Ohren. Das Tier, das am Mittwoch aus Russland eingeführt werden sollte, machte auf die Beamten einen jämmerlichen Eindruck. Sie riefen eine Tierärztin, die die geschundene Kreatur sofort behandelte. Zur Pflege kam Boxerhündin „Anastasia“ jetzt in ein Tierheim.
Das Kupieren – so heißt das Stutzen von Hundeschwanz- und Ohren – ist in Deutschland verboten. Deshalb hatte die verantwortungslose Hundebesitzerin ihre kleine Boxerhündin im Ausland kupieren lassen. Diese falsch verstandene „Schönheits-OP“, die sich einem absurden Modediktat unterwirft für den es keinen vernünftigen Grund gibt, ist für Tiere eine Qual. Die Hunde leiden nach dem Eingriff unter starken Schmerzen, die teils in der dringend nötigen Nachbehandlungszeit andauern.
Und auch wenn nach zwei bis vier Wochen das Äußerliche verheilt ist, bleiben – für Menschen auf den ersten Blick nicht erkennbar – sichtbare Narben. Der Hund kann durch das Kupieren mit seinen Artgenossen nicht mehr richtig kommunizieren. Das hundetypische Schwanzwedeln ist dem Vierbeiner nicht mehr möglich. Die Geste, mit der ein Hund Freude ausdrücken kann, bleibt dem Vierbeiner versagt. Die Folge: Der Kontakt zu seinen Artgenossen erschwert sich. Auch neigen kupierte Hunde eher zu aggressivem Verhalten und sind bissiger als ihre natürlich belassenen Artgenossen.
Für Anastasia stehen die Prognosen auf ein „normales Hundeleben“ jedenfalls schlecht. Die kleine Boxerhündin war dazu noch viel zu jung, um von ihrer Mutter und ihren Geschwistern entfernt zu werden. Und dieser Kontakt ist für einen Welpen entscheidend, um den Umgang mit seinen Artgenossen zu erlernen.
14.07.06
http://www.ngz-online.de/public/article/dtoday/news/aktuell/343106





August 1st, 2006 at 20:13
Kupiert den Besitzern und jeweiligen Tierärzten doch mal das ein oder andere Körperteil…
Mir sagte mal ein Tierarzt, dass ein Welpe noch gar keine Nervenenden an der Rute besäßen. Warum schreien sie dann so derart beim Abschneiden der Gliedmaßen?????
Januar 9th, 2009 at 18:31
Mein Kommentar zu der kleinen Boxerhündin ist folgender. Das was da geschrieben wird ist der totale Nonsens, wer so etwas schreibt hat keine Ahnung von kupierten Hunden. Wenn Welpen in der 4 Woche fachmännisch der Schwanz kupiert wird und in der 6. Lebenswoche durch einen autorisierten Arzt die Ohren kupiert werden, da ist nichts gegen einzuwenden. Mein Bekanter hat einen Dobermann mit langen Schwanz und langen Ohren , den Schwanz mußte man auf Grund einer Verletzung beim raufen mit einem Langschwänzigen Atrgenossen im Alter von 1 Jahr kupieren. Der mit dem langen Schwanz war agressiver und bissiger als ein Dobermann mit kupierten Schwanz. Und durch die scheiss langen Ohren leiden die armen Artgenossen immer mehr an Ohrenentzündungen. Ich selbst hatte einen Dobermann mit kupierten Schwanz und Ohren, der hat sich mit jedem Hund vertragen und war zu jedem Menschen aufgeschlossen. Ich muß einem solchen inkompetente Artikel energisch wiedersprechen das sind allles Hohlköpfe die soetwas schreiben. Ein Kupierter Hund ist niemals gefährlich oder agressiv, es sind nur die Hohlköpfe , die die Hunde zu den selben machen.
Januar 29th, 2009 at 17:35
Kann meinem Vorposter nur beipflichten. Wirklich Nonsens. Das einzigste was hier wirklich verwerflich ist die frühe Trennung von der Mutter mit 6 1/2 Wochen definitiv zu früh, diese Hunde die so früh abgegeben werden haben dann später meist Verhaltensprobleme, was aber nichts mit kupieren zu tun hat.
Ich hatte, habe bisher meinen 5 Dobermann alle kupiert und ein einziger davon hatte einen Knacks welcher genau aus der zu frühen Trennung von seiner Mutter her rührte. Alle anderen waren sind freundliche Hunde und haben überhaupt keine Problem mit anderen. Und wirkliche Gestik bringt ein unkupierter Dobermann mit seinen Ohren auch nicht zusammen. Da hat ein kupierter meiner MEinung nach schon eher Vorteile, denn man sieht die Bewegung seiner Ohren deutlich.
Wieviel schmerzen die tatsächlich haben kann man nur vermuten, denn bei meinen Tieren konnte ich nicht beobachten dass es schmerzt, sie spielen ganz normal wie andere Welpen auch und sie lassen sich auch ohne größere Probleme bei den Ohren behandeln.
Diese ganze Hetzerei kotzt mich schön langsam an!!!!
April 12th, 2009 at 12:54
Sooooooooooooooooooooo ein schwachsinn!!!!
Mai 9th, 2009 at 01:35
hallo ich möchte wissen ob das jezt verboten ist , weil ich bekomme im 3 monaten einen pitbull welpen. und möchte seine ohren kopieren lassen, falls es erlaubt ist.
ps. ich lebe in österreich.
bitte um hilfe
Juni 3rd, 2009 at 18:20
Hallo!
Es ist ja schade, daß die Hündin so früh von Ihrer Mutter wegkam. Doch in Bezug auf das Kuperen zu kommen. Es wird nicht aus Schönheitsgründen kupiert, sondern aus verletzungsbedingten Gründen. Ich finde es so schade, daß es soviele Boxer gibt, die leider mti einem langem , kaputten Schwanz rumlaufen und viele davon Ohrprobleme haben. Denn ich habe in meinen 30 Jahre Boxererfahrung nur negative Aspekte kennenlernt.Gruß, Boxerlady
November 17th, 2009 at 15:54
Ich lach mich kaputt. Wie kann man so einen Müll schreiben! Da steigen die Tierarztkosten
in die Höhe, wenn es NICHT gemacht wird. Das sind unerfahrene Leute die so einen Mist
schreiben. Mein Dobermann ist voller Lebesfreude , er ist kupiert (ohren , rute), und versteht
sich sogar mit Rüden obwohl er selbst einer ist. So ein Schwachsinn…..