ALDI: “Feines nach spanischer Art”

bietet der Discounter Aldi Süd in der Woche von 21. Mai mit einer Werbebroschüre in seinen Filialen an und bedient sich dabei eines sauberen noch nicht mit Blut beflecketen Toreros als Sympathieträger. Mit der blutigen und brutalen Realität des Stierkampfs lässt sich auch schlecht für Produkte werben. Aldi täuscht sich in seiner Kundschaft, wenn er mit “Feinem” unterschwellig für die Brutalität der Stierquälerei wirbt. Nicht alle Kunden werden die Werbung mit dem abscheulichen Spektakel in den spanischen Arenen akzeptieren und ihren Unmut in den Filialen des Discounters deutlich ausdrücken. Bei den Aldi-Managern hat sich offensichtlich noch nicht herumgesprochen, dass mit Werbung mit Folterknechten kein Geschäft zu machen ist.

Die Firmenzentrale von Aldi benötigt dringend Aufklärung: mail@aldisued.de

Prospekt “Feines nach spanischer Art”: http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/58_3886.htm

Beispiel eines Produktes: http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/58_3874.htm

Auch Lidl verkauft Stierkampf-Schinken

Lidl kennt ebenfalls keine Scham, seinen Serrano-Schinken (Marke Dulano) mit einem Stierkampfbild zu “schmücken”. Auch die Chorizo-Wurst, die in Frankreich angeboten wird, wirbt für das abscheuliche Spektakel.

Vielleicht möchte Lidl wissen, wie Sie darüber denken: kontakt@lidl.de

Quelle: http://www.lidl-dulano.de/images/content/big/mediterranes.jpg

Mit freundlichen Grüssen aus dem Stierkampfsüden
Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

update 30.05.07

Werbung mit Stierkampf bei Aldi und Lidl

Zahlreiche Proteste aufgrund unseres Aufrufs haben bewirkt, dass Aldi und Lidl in Zukunft nicht mehr Stierkampfbilder für die Verpackung ihrer Produkte verwenden wollen. Lesen bitte im Folgenden die Antworten der beiden Discounter:

Aldi: “Wir bedauern, wenn wir mit dem Gestaltungselement „Torero“ bei Ihnen den Eindruck erweckt haben sollten, die reale spanische Tradition des Stierkampfes aktiv zu unterstützen. Die verantwortlichen Grafiker haben den Text lediglich mit Hilfe von so genannten Piktogrammen (kleinen Symboldarstellungen) strukturiert. Dabei haben sie verständlicherweise auf traditionelle und beliebte Motive zurückgegriffen, mit denen die spanische Kultur international identifiziert wird.

Es tut uns leid, wenn wir unbeabsichtigt Gefühle verletzt haben sollten. Ihr Hinweis ist uns eine Anregung, in Zukunft die Gestaltung unserer Medien umsichtiger zu überprüfen.”

Kommentar: Selbst in Spanien ist der Stierkampf keineswegs beliebt und wird von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Lidl: “Wir haben diesen zum Anlass genommen, unseren Verpackungsaufdruck zu überdenken. Erfreulicherweise können wir Ihnen mitteilen, dass wir sowohl den “Stierkampf”-Aufdruck auf unserem Serrano-Schinken der Marke “Dulano” als auch eine entsprechende Verpackung unserer in Frankreich verkauften Chorizo-Wurst umgehend ersetzen werden.

Bitte beachten Sie, dass diese Veränderung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.”

Kommentar: Ohne wenn und aber zieht Lidl die Konsequenzen. Wir hoffen, dass sich Aldi daran ein Beispiel nimmt.

Auf unserer Webseite werden wir die beiden Firmen weiterhin am Pranger stehen lassen, so lange bis diese Produkte aus den Läden verschwunden sind: http://www.stop-corrida.info/1.6.pranger.htm

Bitte seien Sie wachsam und schreiben Sie uns, wenn in Medien, Werbung und bei künstlerischen Veranstaltungen positive Anspielungen oder plumpe Reklame für den Stierkampf gemacht werden. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Herzliche Grüsse aus Südfrankreich
Anke und Karl Daerner

update 01.07.07 

Liebe TierfreundInnen,

Ohne Hemmungen benutzen Firmen den Stierkampf, um damit den Absatz ihrer Produkte zu fördern. In ihrer Naivität oder Borniertheit erkennen sie nicht, dass Werbung mit Tierquälerei Kunden abschreckt. Doch es gibt auch löbliche Ausnahmen, die nicht mit solcher scheußlichen Reklame für ihre Waren werben.

REXONA steckt hinter AOL-Stierkampfspiel

Der Link zu dem bösartig-geschmacklosen Spiel auf der Startseite von AOL, auf den wir vor einigen Tagen hinwiesen, war wohl nur eine Eintagsfliege, die davon geflattert ist. Hinter diesem Spiel steckt die Firma Rexona, die mit dem Stierrennen von Pamplona nicht nur einen Tag lang sondern permanent für ein Männer-Deodorant wirbt. Männer, die verschwitzt durch die Strassen Pamplonas rennen, sollen mit dem Deo ihren Angstschweiß übertünchen. Es ist widerlich, dass Rexona kein besseres Thema findet und mit geschundenen Tieren bei Stierkämpfen auf Kundenfang geht.

Zu sehen ist die Werbung bei: www.powerpamplona.de (deutsch, niederländisch, kroatisch und englisch)

Nach einem wirren Gerenne sehen Sie dort einen TV Spot (bitte anklicken), der eine Verfolgungsjagd vor “bösen” Tieren zeigt, die in der Stierkampfarena in den Armen eines Torero endet.

Außerdem lädt Rexona zu einem stupiden Videospiel in einer Stierkampfarena ein: http://www.powerpamplona.com/game/?l=de-DE

Schreiben Sie bitte an Rexona, damit die Werbung für den Stierkampf aufhört: ud.verbraucherservice@unilever.com

PEPSI distanziert sich von Stierkämpfen

Nach Protesten von  Irish Council Against Blood Sports untersagte der Cola-Hersteller einem mexikanischen Stierkampfveranstalter, in seiner Stierkampfarena mit dem Pepsi-Logo zu werben. Der Direktor von Pepsi erklärte, dass das Logo unerlaubt benutzt wurde und versicherte, dass seine Firma Stierkämpfe nicht sponsert. Pepsi sorgte auch dafür, dass die Webseite Ticketmaster den Slogan “Pepsi invites you to Plaza Monumental” zurückzog.

Quelle: http://www.banbloodsports.com/ln-0706o.htm

MERCEDES drückt sich

An Pepsi könnte sich Daimler-Benz ein Beispiel nehmen. Der Stuttgarter Autohersteller erklärte pflaumenweich, das er seine Händler über die Problematik aufgeklärt habe, doch Mercedes-Logos sind weiterhin in Stierkampfarenen zu sehen.

Quelle: http://www.anti-corrida.de/sponsors/sponsors.htm

Herzliche Grüsse aus dem Süden
Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

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