Berlin/München, 23.05.2011 Reisefreudige Tierhalter sollten eines jetzt wissen: Wer mit Hund oder Katze dieses Jahr verreisen möchte, muss seinen Liebling beim Tierarzt unbedingt chipen lassen. Das schreibt der Gesetzgeber so vor. Trägt das Tier keinen Chip, darf es keine Grenze überqueren. Dies gilt innerhalb der gesamten EU. Im schlechtesten Fall kommt der Vierbeiner zwar aus Deutschland hinaus, wird jedoch bei der Rückreise kontrolliert, darf er nicht mehr einreisen. Ein schlimmes und vermeidbares Szenario.
„Der Mikrochip wird mittels einer Spritze auf der linken Halsseite unter die Haut implantiert“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e. V., das Prozedere. „Die Tiere tolerieren das gut und der Transponder macht bei fachgerechter Applikation keinerlei Probleme“, beruhigt sie besorgte Besitzer.
Außerdem benötigen reisende Hunde und Katzen einen blauen EU-Heimtierpass, in dem eine gültige Tollwutimpfung eingetragen ist. „Die Impfung muss mindestens 21 Tage vor Grenz-übertritt erfolgt sein“, warnt die Tierärztin.
Damit Hund und Katze sowie Herrchen und Frauchen allen Formalien entsprechen, sollten Reisevorbereitungen also nicht bis auf den letzten Drücker aufgeschoben sondern frühzeitig in Angriff genommen werden.
aktion tier – menschen für tiere e.V. ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.
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Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
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