Berlin/München, 12.08.2005. Alljährlich verenden schätzungsweise über drei Millionen Wildtiere qualvoll durch achtlos weggeworfenen Müll. Auf der Suche nach Nahrung verfangen sich die Tiere in Verpackungsmaterial oder erleiden Vergiftungen. Jungvögel ertrinken in Nestern aus Plastik, da aus diesen kein Wasser ablaufen kann. „Den meisten Müllsündern ist gar nicht bewusst, dass ihr Müll nicht „nur“ die Umwelt verschmutzt, sondern auch Tiere in Gefahr bringt “, so Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. (DTHW) in München. Unzählige Getränkedosen, Plastiktüten und Behälter mit giftigen Substanzen werden auf Picknickplätzen zurückgelassen, aus Autos geworfen, in der Natur entsorgt und somit zur tödlichen Falle für Wildtiere.
Weitgehend unbekannt ist auch, dass gedankenlos weggeworfene Getränkedosen erst nach ca. 50 Jahren, Plastikflaschen sogar erst nach über 100 Jahren vollständig verrottet sind.
Jährlich führt das Deutsche Tierhilfswerk e.V. in München eine Müllsammelaktion durch. So konnten auch im letzten Jahr mit vielen Helfern eine halbe Tonne Müll aus Wäldern geholt und den Entsorgungsbetrieben übergeben werden.
Judith Schmalzl vom DTHW e.V. appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Verbraucher: „Jeder kann helfen, indem er seinen Müll nicht einfach in Wald und Flur entsorgt!“.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202 (judithschmalzl@tierhilfswerk.de)
Deutsches Tierhilfswerk e. V.
Pressestelle
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Juni 25th, 2007 at 19:17
Hallo!
Wir sind vier Jugendliche und wollten uns auch für unsere Umwelt einsetzen. Als wir den viele Müll an den Wegrändern gesehen haben, haben wir beschlossen, Müll auf Fahrradwegen aufzusammeln. Das war ein Theater mit dem Landratsamt. Die wollten uns keinen Müll sammeln lassen und der beauftragte für Umweltschutz hat uns gesagt, es sei nicht nötig, an Fahrradwegen Müll aufzusammeln, da Papier, Plastik und Glaschscherben (…) nicht schlimm für die Natur und Tiere sind. Was sagen Sie dazu? So etwas haben wir uns natürlich nicht sagen lassen. Wir machen unsere Putzaktion trotzdem!
Gut , dass ich diese Seite gefunden habe.
Stefanie Just