Rebecca Papadopoulou betreibt in Poligiros im Norden Griechenlands ein Tierauffanglager, in dem streunende Hunde und Katzen medizinisch versorgt, aufgepäppelt und über verschiedene Tierschutzorganisationen nach Deutschland, Österreich und andere EU-Staaten, aber teilweise auch in Griechenland an gute Plätze vermittelt werden. Sie tut dies unter widrigsten Umständen und gegen den Widerstand der griechischen Behörden, denen sie aus nicht nachvollziehbaren Gründen ein Dorn im Auge ist. Unwetter zerstören immer wieder Teile des Lagers, das sich rein aus Spendengeldern und Schutzgebühren für die vermittelten Tiere finanziert.
Zuletzt musste Rebecca binnen kürzester Zeit 9.000,- Euro Baugenehmigungsgebühren nachzahlen, weil sie aus Deutschland gespendete Baubarracken, in denen die Hunde und Katzen gehalten werden, aufgestellt hat.
Nun droht ihrer Einrichtung jedoch das endgültige Aus, da der Betreiber einer Tiertötungsstation, Jimmy S., Anzeige wegen Betreibens eines nicht genehmigten Tierheims gegen sie erstattet hat. Dazu muss man sagen, dass es in Griechenland kaum genehmigte Tierheime gibt, da solche der Staat finanziell unterstützen muss. Rebecca wird ausserdem vorgeworfen, sich an den Schutzgebühren zu bereichern – eine lächerliche Anschuldigung. Jeder, der sich mit Tierschutz und Tierpflege befasst hat, wird bestätigen, dass bei der Vergabe von verstoßenen und teilweise gesund gepflegten Tieren von der Schutzgebühr schon gar nichts übrigbleibt.
Am 17.02.2006 wurde Rebecca zusammen mit drei Helfern aus Deutschland von einem Grossaufgebot der örtlichen Polizei im Tierauffanglager heimgesucht und festgenommen. Nach stundenlangen Verhören durften die drei Helfer die Polizeistation wieder verlassen, allerdings mit der Auflage, das Camp nicht betreten zu dürfen – und das obwohl Welpen zu verpflegen gewesen wären.
Rebecca musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Vom Tierheim wurden unzählige Sachen beschlagnahmt. Unter anderem der PC, die lebensnotwendigen Medikamente – auch Flohschutzhalsbänder. Die Beschlagnahme von Hunde- und Katzenfutter und Transportboxen konnte gerade noch verhindert werden. Dem Lager droht nun die Schliessung. Rebecca unterhält derzeit kaum Kontakte zu ihren Verbündeten in Deutschland und Österreich, da sie befürchtet abgehört zu werden.
Weitere Informationen findest Du auf folgenden Websites:
Tierhilfe Griechenland, Spanien, Türkei
Tierhilfe Chalkidiki-Griechenland
Was Du tun kannst
Der Tierschutz ist durch EU-Gesetze geregelt, an die sich Griechenland aber nicht im Geringsten hält. Anstatt dankbar zu sein, dass es private Aktivisten gibt, die das Elend der Tier dort eindämmen, sabotieren die Behörden sie mit teilweise fast kriminellen Mitteln.
Wir möchten dafür sorgen, dass die Zuständigen erfahren, dass ihr Treiben der Öffentlichkeit keineswegs verborgen bleibt, und dass vor allem Menschen, die aus Ländern kommen, die für den Tourismus des Landes überlebenswichtig sind, ihr Vorgehen verurteilen und nicht bereit sind, in einem Land Urlaub zu machen, in dem so rückständige und zweifelhafte Zustände vorherrschen.
Mit wenigen Klicks und der Eingabe Deiner E-Mail-Adresse kannst Du helfen, Druck auf die entsprechenden Behörden auszuüben, indem Du unsere Petition in Deinem Namen abschickst. Dies haben seit 06.03.2006 bisher 5684 Menschen getan.
Hier geht es zur Petition: http://www.act-of-justice.org/
Vielen Dank, dass Du uns unterstützen möchtest!





September 26th, 2007 at 21:45
Hallo, mit grosser anteilnahme und Trauer und Wut im Bauch verfolge ich seit Jahren die Tierquälreien in unseren Nachbarländern. Ich komme Aus NRW, Deutschland. Ihr schreibt: Leider haben weder die griechischen Behörden noch die zuständigen Stellen der EU jemals reagiert.
Welche sind zuständige Stellen? An welche Stellen/ Ämter kann man sich generell wenden? Welche Behöreden könnte man anschreiben um wenigstens zu versuchen, in der Zukunft etwas zu verändern?
Es ist ja in allen Ländern das Gleiche, egal ob Griechenland, Türkei, Spanien, Bulgarien etc., etc.. Hunde und Katzen werden grausam totgeprügelt, an Bäumen aufgehängt, verstümmelt und zum Hungertod verurteilt.
Ich verurteile daher diese Länder und die Menschen, die dieses Handeln dulden.
Ich werde die Hoffnung nie aufgeben, dass ich vielleicht einmal etwas ändern kann. Aber an welche Behörden/ Ämter muss ich mich wenden? LG, Dorothea
Juli 24th, 2008 at 10:11
Ich weiß nicht ob das mit der Schließung noch aktuell ist,
aber bei solchen Petitionen bin ich immer dabei.
Denn es schmerzt mich immer wieder was Menschen im Stande sind
Tieren an zu tun.
August 25th, 2008 at 13:38
Sehr geehrte Damen und Herren, seit meinem Urlaub vor rund 5 Jahren in Griechenland, habe ich dieses Land nicht mehr betreten, weil ich es nicht ertrage zu sehen, wie grausam dieser Staat mit seinen Tieren umgeht.
Es sollte sich jeder vorstellen, er wäre an Stelle eines Hundes, einer Katze, eines Esels zur Welt gekommen und müsste sein grausames Schiksal dort unter den gegebenen Umsatänden ertragen. Ich bin sicher, es würde sich sofort etwas ändern.
Aber solange die Griechen nicht bereit sind, sich um ihre Tiere nach ethischen Gesichtspunkten zu kümmern, bin ich auch nicht bereit, das Land, das ich ansonsten gerne als Touristin besuchen würde erneut zu betreten.
Im Gegenteil, ich bemühe mich nach Kräften und oft mit Erfolg, auch andere Menschen und Bekannte aus den oben genannten Gründen davon abzuhalten.
Mich ekelt es vor so viel Ignoranz gegenüber dem Leid dieser Tiere.
Mit freundlichem Gruß
G.Niggenaber
Oktober 2nd, 2008 at 16:45
Schande, Schande über Griechenland.
Die Behörden dort sollten sich inGrund und Boden schämen.
Wir waren schon oft in Griechenland und haben gesehen, wie man in diesem Land mit Tieren umgeht. Nun werden wir wohl nicht mehr fahren. Und es auch keinem empfehlen.
Wozu ist Griechenland in der EU, wenn es sich im Tierschutz verhält schlimmer als die Barbaren???
November 4th, 2008 at 12:40
Sehr geehrte Damen und Herren,
vorige Woche sind wir aus dem Griechenlandurlaub nach Hause zurückgekehrt. Wir waren in der Nähe von Thessaloniki. Uns hat es sehr traurig gemacht, wie in diesem Land mit Tieren umgegangen wird. Wir werden aufgrund der ausgesetzten Tiere, die wir gesehen haben, unsere Konzequenzen ziehen und dieses Land, dass wir übrigens sehr mögen, erst wieder betreten, wenn sich hier was ändert. An dieser Stelle hat die EU großen Nachholebedarf, was Verordnungen anbetrifft. Diese Meldung, die ich auf Ihrer Seite gelesen habe, hat mich erschüttert. Da hat eine Tötungsanlage mehr Berechtigung als eine Station, die Leben erhalten will. Duch Poligyros sind wir übrigens erst gefahren.
Mai 25th, 2009 at 13:13
hallo,
war vor kurzem das erste Mal in Griechenland. Ist dann auch das letzte Mal gewesen. ! und künftig werde ich alle Länder die so mit den Tieren umgehen auch nicht mehr bereisen oder weiterempfehlen.
Saubere blitzblanke Kirchen , vermüllte Natur, vergiftete Tiere am Strassenrand, arogante griechische Hoteliers, WAS FÜR EIN KONTRAST!
Griechenland gehört nicht in die EU, ein Schandfleck für EUROPA !
Ich schäme mich für Euch
In gedenken an Zippo, den ich im Herzen trage
Carla
November 3rd, 2010 at 00:49
alle schimpfen über das land und sagen das sie diese nicht mehr betreten….. wenn alle das so machen , wie sollen dann die deutschen tierschutzvereine zb die hunde und katzen retten indem sie sie nach deutschland holen.das A und O sind doch auch flugpaten!!! denkt mal bissel mit
Dezember 23rd, 2011 at 20:28
Hallo,
leider habe ich diese Seite erst heute entdeckt. Lebe seit 20 Jahren in Griechenland und kaempfe mehr oder weniger alleine um das Leben der Strassenhunde etwas ertraeglicher zu machen. Immer wieder nehme ich Tiere bei mir auf und fuettere Hunde auf der Strasse, behandle Verletzungen, befreie sie vom Ungeziefer und spritze Huendinnen, um die Vermehrung einzudaemmen.
Viele habe ich retten koennen, fuer einige Hunde habe ich ein zu Hause gefunden – aber nicht genug. Oft sind mir Tierhasser zuvor gekommen und haben die Tiere vergiftet oder sogar erschossen. Trotzdem werde ich nicht aufgeben. Obwohl uns momentan wegen Arbeitslosigkeit die finanziellen Mittel fehlen, versuche ich durchzuhalten.