Berlin/München, 27.01.2006. Besonders Hunde und Katzen leiden unter den Streuaktivitäten der Bürger. Das Salz verursacht bei ihnen Entzündungen an den Fußballen. Doch es drohen noch mehr Gefahren. Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. erläutert: „Vor allem Hunde fressen gerne Schnee. Wenn dieser Salzbeimengungen enthält, kann es zu Schäden der Magenschleimhaut kommen. Tierhalter sollten beim Spaziergang Gegenden meiden, in denen gestreut wird und generell nicht zulassen, dass die Tiere Schnee fressen so es sich vermeiden lässt.“

Streusalz greift außerdem Wurzeln, der am Wegesrand stehenden Bäume und Sträucher an. Jedes Jahr sterben unzählige Pflanzen aufgrund der Salzbelastung. Bei Tauwetter gelangt es in Seen und Flüsse und schädigt die Futtertiere der Fische sowie die Fische selbst. Deshalb appelliert das Deutsche Tierhilfswerk e.V. an Tierfreunde, auf Streusalz gänzlich zu verzichten.

 

Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Veterinärin, Tel.: 089-89146676 (tierarzt@tierhilfswerk.de).

 

 

Deutsches Tierhilfswerk e.V.

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