Berlin/München, 03.06.2007. Wie wir Menschen werden auch unsere Haustiere immer älter. Daher leiden auch sie häufiger an altersbedingten Erkrankungen. Hier nimmt die Arthrose der Gelenke eine Spitzenreiterposition vor allem bei Hunden und Pferden ein. Verschleißerscheinungen führen zu Reparationsprozessen am Knorpel, die in eine Entzündung münden. Das entzündliche Geschehen führt zu Anlagerungen, die das Gelenk unrund werden lassen. In der Folge kommt es erneut zum Aufflammen der Entzündung – der Teufelskreis ist perfekt.

„Daher ist frühes Eingreifen nötig“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Veterinärin der aktion tier e.V. „Je eher diese Spirale durchbrochen wird, umso besser sind die Chancen, Schlimmeres zu verhindern.“

Entzündungshemmende Medikamente sind bei sehr alten Tieren das Mittel der Wahl. Eine Operation kommt für sie schon des Narkoserisikos wegen nicht mehr in Frage. Von ansonsten gesunden Tieren werden diese Arzneien bei sachgerechter Anwendung gut vertragen. Die Gelenke müssen dabei geschont werden. Fahrradtouren mit erkrankten Hunden oder anspruchsvolle Tagesritte mit betroffen Pferden sollten unterbleiben. Unterstützend kann akupunktiert werden. Wissenschaftliche Studien am Menschen mit Kniebeschwerden aufgrund von Arthosen haben die Wirksamkeit der Akupunktur au diesem Feld bewiesen.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

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