Das DEUTSCHE TIERHILFSWERK warnt vor liebestollen Wildtieren

Berlin/München, 04.10.2005. Verkehrsexperten schätzen, dass ca. 10 % bis 15 % aller Unfälle in Deutschland durch wechselndes Wild verursacht werden. Vor allem jetzt während der Brunft des Rotwildes (Mitte September bis Mitte Oktober) steigt die Gefahr einer Kollision mit einem Wildtier. Vor allem in der Dämmerung und in kalten Nächten ist erhöhte Vorsicht geboten.

Besonders in den Regionen des Mittelgebirges, der Alpen und der Lüneburger Heide ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, da es sich hier um die großen Rückzugsgebiete des Rotwildes handelt. Straßenabschnitte, die besonders gerne zum Wechseln vom Wild angenommen werden, sind mit Wildwechsel Warnschildern versehen. An diesen Abschnitten sollte unbedingt die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten werden, denn das Schalenwild kann Fahrzeuge ab 50 km/h nicht mehr registrieren.

„Sinnvoll ist es auch, die Straßenränder mit im Blick zu haben“, so Judith Schmalzl vom DEUTSCHEN TIERHILFSWERK e.V. in München, „ und sollte dann tatsächlich ein Tier die Straße kreuzen, ist man bei Rotwild gut beraten abzuwarten, da meist das Rudel folgen kann “.

Sollte sich eine Kollision mit einem Wildtier nicht vermeiden lassen, muss unbedingt die Polizei benachrichtigt werden.

 

 

Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 

 

Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202 (judithschmalzl@tierhilfswerk.de).

 

 

Deutsches Tierhilfswerk e. V.

Pressestelle

Kaiserdamm 97
14057 Berlin

Tel.: 030-301038-33

Fax: 030-301038-34

www.Tierhilfswerk.de

 

Share