Wer bisher geglaubt hat, dass Stiere bei der Corrida schrecklichen Schmerz empfinden, hat sich gründlich geirrt. Das Gegenteil ist der Fall! Tierärzte von der Madrider Universität haben herausgefunden, dass Stiere, wenn man ihnen Lanzen und Spieße in den Nacken stößt, vor lauter Glück in die Knie gehen und so den Matador um den Todesstoss bitten. Das Blut, das dem beglückten Stier aus Nase und Maul strömt, ist demnach ein Zeichen höchsten Glückgefühls, das er mit glückseligem Brüllen begleitet.

Lesen Sie bitte den folgenden Artikel, den wir auf der Corrida-Webseite TERRES TAURINES gefunden und für Sie aus dem Französischen übersetzt haben.

DAS GLÜCKSHORMON

Wenn sich die These, die von Juan Carlos Illera del Portal, Direktor Abteilung Tier-Physiologie an der tierärztlichen Fakultät der Universität Complutense von Madrid, durch ergänzende Untersuchungen, die in den nächsten Monaten durchgeführt werden, bestätigt, wird ein wesentliches Argument der Stierkampfgegner wertlos. Der Grund dafür ist einfach: Dank von « Glückshormonen », die der Stier während des Stierkampfes absondert, leidet er nicht!

Unser Kollege von « 6Toros6 » (Stierkampf-Zeitschrift) widmet in dieser Woche diesem Thema einen Artikel, und burladero (Webseite Pro-Stierkampf) räumt ihm ebenfalls den Platz ein, der ihm gebührt. Das Argument wurde oft erwähnt und schon vor zwei Jahren wurde dazu ein Beitrag während des Tierärzte-Kongresses in Zafra vorgetragen. Zwei fundamentale Punkte der These: Der Organismus des Stieres reagiert völlig unterschiedlich im Vergleich zu anderen Arten, indem er sofort ein erhebliches Quantum von Beta-Endorphinen, poetisch Glückshormone genannt, freisetzt, deren Wirkung der vom Opium und Morphium gleich kommt.

Die freigesetzten Beta-Endorphine setzen sich auf besonderen Rezeptoren fest, welche die Übertragung von Schmerzsignalen blockieren und das Schmerzgefühl vier Stunden lang nach ihrer Sekretion verringern. Die Rezeptoren von Beta-Endorphinen befinden sich in der Haut, dem Hoden, dem Herz und anderen Organen. Die Endorphine rufen eine Euphorie hervor, bei welcher der Schmerz vergessen wird und die erlaubt, über sich hinaus zu wachsen. Damit der Organismus Beta-Endorphine ausscheidet, bedarf es beispielsweise einer körperlichen Anstrengung von 80% oder mehr, was offensichtlich beim Stier, der übrigens 10 Mal mehr Beta-Endorphine freisetzt als ein Mensch, während des Kampfes der Fall ist.

Dieselbe Forschungsarbeit stellt fest, dass der Stier während des Transportes mehr Stress als während des Kampfes erleidet und hebt eine für die Stierkampfgegner schreckliche Tatsache hervor: In einem Stierkampf ohne piques (Lanzen der Picadores) und banderillas (Spieße) leidet der Stier am meisten, da er nicht durch die Verletzungen stimuliert wird und daher sein Körper keine Beta-Endorphine freigibt, die bei einem normalen Stierkampf den Stress verhindern.

Ohne zu provozieren, die banderillas, die von den Stierkampfgegnern zwanghaft vor den Kameras herumgeschwenkt werden, sobald man ihnen dazu Gelegenheit gibt, ebenso wie die piques, sind also vergleichbar mit Akkupunkturnadeln…

André Viard

(Herausgeber der Webseite TERRES TAURINES)

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://www.stop-corrida.info/3.3.21.hormone.htm

Da kann man nur noch den Kopf schütteln!!!!!

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