Wenn man die österreichisch-ungarische Grenze überquert, sieht man überall modernste Shoppingtempel, doch wenn man hinter die Fassaden schaut, fühlt man sich in die Steinzeit zurückversetzt, vor allem was den Umgang der Menschen mit Tieren betrifft. Unerwünschte Hunde und Katzen werden massenhaft ausgesetzt oder in Tötungsstationen entsorgt, wo sie auf grausamste Weise umgebracht werden, da sich weder die ungarische Regierung noch die Stadtverwaltungen um eine humane Lösung des Streunerhundeproblems bemühen. Im Laufe unserer 12-jährigen Tierschutzarbeit in Ungarn mussten wir feststellen, dass sich viele Menschen ihrer Haustiere einfach entledigen, indem sie sie zu Tode prügeln. Oft entdeckten wir in Gebüschen und Unterholz schrecklich zugerichtete Kadaver von Hunden und auch von anderen Haustieren, an denen noch Spuren schwerster Misshandlungen erkennbar waren. Doch wenn wir die Leute in der Umgebung befragten, denen die armen vierbeinigen Opfer und sogar die Namen ihrer Peiniger oft bekannt waren, täuschten sie vor, von nichts zu wissen, nichts gesehen und gehört zu haben. Dadurch gelang es bisher nicht, Tierquäler auszuforschen und vor Gericht zu bringen.
Bis schliesslich am 18.2. 2008 ein herrenloser Hund, der im Dorf Mihalyhaza nahe der Stadt Papa ausgesetzt worden war, von zwei Männern zu Tode geprügelt wurde, die das – wie sie später erklärten – auf Geheiss des Bürgermeisters von Mihalyhaza taten. Sie fingen den Hund, schlangen einen Strick um seinen Hals und schleiften ihn zum Dorffriedhof, dort hingen sie ihn an einen Baum und schlugen so lange mit einem Prügel auf ihn ein, bis das arme Tier aus Mund, Ohren, Augen und vielen Wunden blutete. Halbtot warfen sie ihn in ein Grab.
Ein Mann, der zufällig in der Nähe vorbeiging, als die beiden Männer den Hund zu Tode prügelten, ging hin, um einzuschreiten – ein seltenes Beispiel von Zivilcourage - und konnte aber nur noch sehen, wie die Männer den leblosen Körper vom Baum nahmen, mit ihm verschwanden und gleich darauf ohne den Hund zurückkamen. Der Mann erkannte die beiden Männer als Dorfbewohner und suchte nun den toten Hund. Er fand ihn schwerst verletzt in einem Grab liegend, nahm ihn mit und brachte ihn zum Tierarzt. Er rief auch den Tierschutzverein in der Stadt Papa an, dessen Leiterin sofort zum Tierarzt kam. Doch für den armen Hund kam jede Hilfe zu spät: Sein Schädel, sein Nasenbein, seine Kiefer waren vielfach gebrochen, der Hund röchelte qualvoll bei jeder Berührung, der Tierarzt vermutete auch schwerste innere Verletzungen und Gehirnblutungen und erlöste den armen Hund von seinen unvorstellbaren Qualen, um ihm den Todeskampf bis zuletzt zu ersparen.
Tief geschockt von der Brutalität, mit der die Täter auf den kleinen Hund eingeprügelt hatten, griff der Tierarzt zur Kamera und machte eine Reihe von Fotos vor und nach der Einschläferung und während der Autopsie, um Beweise für die Art und Schwere der tödlichen Verletzungen bei einem Gerichtsprozess liefern zu können. So konnte die Schnauze des Hundes durch die vielen Knochenbrüche im Gesicht in unnatürlichster Weise zurückgebogen werden, was der Tierarzt auf den Fotos dokumentierte.
Wir wurden von dem Tierschutzverein in Papa, unserer Partnerorganisation, noch während der arme Hund auf dem Behandlungstisch lag, von dem schrecklichen Verbrechen informiert und baten den Tierarzt um einen detaillierten Autopsiebericht für das künftige Gerichtsverfahren gegen die beiden Täter. Wir müssen alles tun, um diese Verbrecher vor Gericht zu bringen. Die Höchststrafe für eine derartige Tierquälerei beträgt zwar nur 2 Jahre Haft, aber wenigstens diese Strafe – auch wenn sie in Wahrheit viel zu gering ist – muss über die Täter verhängt werden.
Hier ein Auszug aus dem Autopsiebericht des Tierarztes:
„Im Mittelteil der Nase, unter der Haut, war eine Blutung von der Grösse einer halben Faust und eine grosse Menge Blut lief aus den Nasenlöchern in den Mund. Bei jedem Atemzug hörte man ein pfeifendes und röchelndes Geräusch. Das linke Auge war schwerst blutunterlaufen, die Augäpfel porzellanfarben. Bei Berührungen des Nasenrückens und der Schnauze zeigte der Hund extremste Schmerzreaktionen, beim Versuch, seinen Mund zu öffnen, zeigte er heftigste Abwehr. Beim Öffnen des Mundes bewegten sich die Jochbeinknochen, das Nasenbein und der Gaumen in völlig abnormer Weise und liessen Geräusche gebrochener Knochen hören. Die Zähne waren grösstenteils ausgebrochen und einige Zähne wie auch Zahnhöhlen waren abnorm verschoben. Ich schlug wegen des schlimmen Zustandes, des Kreislaufzusammenbruchs und der Schwere der Verletzungen eine sofortige überdosierte Narkose vor.
Der Autopsiebefund bestätigte die Ergebnisse der klinischen Untersuchung und zeigte grosse Mengen zum Teil geronnenen Blutes im Mund und der Nasenhöhle. Der Gaumen war im ersten Drittel diagonal gebrochen und konnte in einem unnatürlichen Winkel herausgebogen werden. Viele Zähne und ein Teil der Zahnhöhlen waren weggebrochen und waren um mehrere Zentimeter abweichend von ihrer normalen anatomischen Position verschoben.
Die untere Nasenhälfte konnte zusammen mit dem Gaumen ganz leicht in eine abnormale Position gebogen werden. Ein Hämatom von der Grösse einer halben Faust war im Bindegewebe des Nasenrückens. Die Nasenwurzel und die rechte Seite der Nase hatten einen Splitterbruch von ca. 2×4 cm erlitten, der ein klaffendes Loch hinterliess. Knochensplitter wurden in der Nasenhöhle gefunden. Bei der Untersuchung des Körpers wurden im Darm, in der Leber und in den Nieren grosse Mengen Blut festgestellt. Diagnose: Trauma durch ein stumpfes Instrument, das splitternde zertrümmernde Brüche des Nasenbeins verursachte, Kieferbrüche, diagonaler Bruch des Gaumens in mehrere Teile, Herausbrechen der Zähne und Zahnhöhlen, akuter Kreislaufzusammenbruch, Gehirnblutung, Gehirnquetschung und zerebrales Ödem.
Prognose: Der Hund hätte gemäss der Plazierung und der Schwere des Traumas sofortige Operation benötigt, die jedoch extrem schlechte Resultate gehabt hätte – bedingt durch den ernsten Schockstatus, die Infektionsgefahr nach der Operation und die Notwendigkeit künstlicher Ernährung.
Meinung: Der Hund wurde mit einem stumpfen Instrument verletzt. Das Ausmass des erlittenen Traumas machte ein Überleben praktisch unmöglich.“
Der Mann, der Augenzeuge dieses brutalen Verbrechens geworden war und den sterbenden Hund zum Tierarzt gebracht hatte, erklärte sich bereit, vor Gericht als Zeuge auszusagen – ein bisher von uns in Ungarn noch nie erfahrenes Beispiel von Mut und Anständigkeit. Die Identität der beiden Täter wurde bald bestätigt. Der TV-Sender von Papa brachte einen Bericht über den Hundemord. Vor der Ausstrahlung rief der Bürgermeister von Mihalyhaza den Fernsehsender an und versuchte die Ausstrahlung dieses Beitrags zu verhindern! Ein weiterer Hinweis darauf, dass die Aussage der Täter, der Bürgermeister habe ihnen den Hundemord aufgetragen, wahr sein dürfte.
Nachdem wir 4 Monate vergeblich auf ein Gerichtsverfahren gewartet hatten, kam jetzt endlich ein Bescheid der Staatsanwaltschaft: demnach sind jedoch K E I N E gerichtlichen Schritte gegen die beiden bekannten Täter geplant, die den kleinen Hund in Mihalyhaza am 18.2. 2008 zu Tode geprügelt hatten. In diesem Fall erteilte der Staatsanwalt den beiden Tätern sowie dem Bürgermeister von Mihalyhaza – der nach Aussage der beiden Täter der Anstifter zu dieser schrecklichen Tat war – lediglich die Auflage, sich für ein Jahr „durch schuldfreies Verhalten“ zu bewähren.
Unsere Meinung dazu; Das „Recht“ ist hier eindeutig auf Seiten des Unrechts! Eine solche „Rechtssprechung“ ist ein Skandal! Dieses grauenhafte Verbrechen an einem wehrlosen Tier darf nicht unbestraft bleiben!
Der Tierschutzverein von Papa hat über einen Anwalt gegen diese Entscheidung berufen.
Senden Sie bitte ein e-mail in ungarischer und deutscher Sprache an den Staatsanwalt, der aufgrund dieser Berufung bis 12. Juli über den Fall neu zu entscheiden hat (Mustertext in deutscher und ungarischer Sprache an Dr. Fejes weiter unten):
Dr. Fejes Péter
8200 Veszprém
Brusznyai �rpád út. 4.
Tel: 0036-88-427-300
Fax:0036-88-422-918
e-mail: ves.fou@mku.hu
Senden Sie bitte per e-mail auch Kopien Ihres Briefes an die email-Adressen der örtlichen Zeitungen und TV-Sender:
szerkesztoseg@naplo.plt.hu papailap@globonet.hu vtvpapa@vtvpapa.hu szerk@mno.hu szerkesztoseg@nepszabadsag.hu napkozben@radio.hu kronika@radio.hu videk@hirtv.net hirado@mtv.hu info@dunatv.hu tenyek@tv2.hu fokusz@rtl.hu magyar@narancs.hu; alkutya@gmail.com
Mustertext für das e-mail an Dr. Fejes:
Sehr geehrter Herr Dr.Fejes,
ein armer harmloser Hund, der offensichtlich ausgesetzt worden war, niemandem was zuleide tat und im Dorf Mihalyhaza nur nach Essensresten suchte, wurde am 18. 2. 2008 von zwei Männern eingefangen und zu Tode geprügelt. Sie taten das, so beteuerten sie, im Auftrag des Bürgermeisters von Mihályháza. Sie schlangen einen Strick um den Hals des Hundes, zerrten ihn zum Friedhof, hingen ihn dort an einen Baum und schlugen ihn mit einem Prügel, bis das arme Tier aus Mund, Ohren, Augen und vielen Wunden blutete, dann warfen sie das sterbende Tier in ein Grab.
Ein zufällig vorbeigehender Mann sah die beiden Männer, wie sie auf den Hund einprügelten, dann mit ihm verschwanden und ohne ihn wiederkehrten. Ungewöhnlich mutig verglichen mit der Mehrheit der Bevölkerung, die solchen Verbrechen tatenlos zusieht, ging er der Sache nach, suchte und fand das schwerstverletzte Tier in ein Grab geworfen. Er rief den Tierschutzverein von Pápa an und brachte den noch lebenden Hund zu einem Tierarzt, der ihn jedoch nur mehr einschläfern und so den Todeskampf des unvorstellbar leidenden Hundes abkürzen konnte.
Sein Schädel, Nasenbein, Gaumen, Kiefer waren vielfach gebrochen, bei der Autopsie wurden schwere Blutungen im Gehirn, im Darm, in der Leber und den Nieren festgestellt. Der ausführliche Autopsiebericht des Tierarztes und viele Fotos, die der Tierarzt vor und nach der Einschläferung des Hundes und während der Autopsie machte, sind bleibende Beweise für die Art und Schwere der Verletzungen.
Ein Tier so grausam zu Tode zu quälen ist auch nach dem ungarischen Tierschutzgesetz verboten. Die vorgesehene Strafe beträgt zwei Jahre Haft – das ist zwar viel zu gering für ein derart schreckliches Verbrechen, aber doch noch besser als gar keine Strafe.
Es ist unfassbar und empörend, dass Herr Dr. Marton Isztvan entschieden hat, dass dieser Fall extremster Grausamkeit gegen ein harmloses wehrloses Tier nicht einmal vor Gericht kommen soll und dass die Schuldigen am qualvollen Leiden und Sterben dieses Tieres straffrei bleiben sollen!!!
Ungarn ist seit 3 Jahren EU-Mitgliedsstaat, und Sie können sicher sein, dass niemand in ganz Westeuropa diese Entscheidung akzeptieren wird. Die Tatsache, dass Dr. Marton ein so grausames Verbrechen an einem wehrlosen Tier als etwas Unwichtiges, nicht einmal Strafbares toleriert, ruft in ganz Europa und weltweit tiefste Empörung und Protest hervor.
Ich/wir protestieren vehement gegen diese Entscheidung und verlangen dringendst, dass dieser Fall vor Gericht gebracht wird und dass gegen die beiden Männer, die den ausgesetzten Hund zu Tode geprügelt haben, und gegen den Bürgermeister von Mihalyhaza als den wahrscheinlichen Anstifter dieses Verbrechens ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird, damit – wenn schon keine gerechte Strafe – zumindest überhaupt eine Strafe über die Schuldigen verhängt werden kann!!!
Sehr geehrter Herr Dr. Fejes, wir zählen auf Ihre Hilfe!
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Bitte senden Sie in jedem Fall diesen Text in ungarischer Sprache an Dr. Fejes bzw. in Kopien an die Medien, da die ungarische Version sicher verstanden wird; Sie können aber auch die deutsche oder englische Version dazukopieren.
Wenn Sie etwas in eigenen Worten (dazu-)schreiben wollen, dann tun Sie es, auch auf Deutsch oder Englisch, wenn Sie niemanden haben, der es Ihnen ins Ungarische übersetzt. Fast überall in Ungarn gibt es Leute, die auch diese Sprachen verstehen.
Mustertext an Dr. Fejes Peter in ungarischer Sprache:
Tisztelt FÅ‘ügyész Úr!
Volt egy szerencsétlen kutya, aki nem bántott senkit, csak ételmaradékot keresett Mihályháza utcáin, hogy enni tudjon. Nyilvánvalóan egykori gazdái otthagyták. 2008. február 18-án minden ok nélkül két férfi halálra verte Å‘t a polgármester utasÃtására. Elkapták a kutyát, kötelet akasztottak a nyakába, kivonszolták a temetÅ‘be, ott felakasztották egy fára majd egy husánggal ütni kezdték, amÃg szerencsétlen állat orrán, száján, fülén dÅ‘lni kezdett a vér és az egész testét sebesülések borÃtották. A félhalott kutyát végül bedobták egy kriptába. Egy arra járó férfi, felismerte a két helybelit, és látta, hogy vonszolják magukkal a kutyát, eltűnnek, majd az állat nélkül térnek vissza. Ez a férfi, eltérve attól a Magyarországon megszokott hozzáállástól, hogy tétlenül nézik az ilyen brutális tetteket, a nyomok után indult. Végül megtalálta a súlyosan sérült állatot a kriptába dobva. Azonnal értesÃtette a pápai állatvédÅ‘ket és orvoshoz rohant a még életben lévÅ‘ kutyával. Az állatorvos azonban már csak a szenvedéseit tudta megrövidÃteni a sérülései miatt sokkos állapotban lévÅ‘ állatnak, elaltatta, hogy ne szenvedjen tovább. A kutya koponyája, orrcsontja, szájpadlása több helyen eltört, valamint koponyaűri és egyéb belsÅ‘vérzése is volt a belekben, a májon és a veséiben. Nézze meg a boncolási jegyzÅ‘könyvet, és az elaltatás elÅ‘tt illetve után készült fényképeket. A boncolás közben készült számos fotó bizonyÃtékként Å‘rzi a sérülések jellegét.
Egy állat ily módon történÅ‘ halálba kÃnzását egyértelműen tiltja a magyar állatvédelmi törvény. A kiszabható büntetés 2 év szabadságvesztés, ami természetesen nem elegendÅ‘ ilyen alávaló személyeknek, de legalább valamiféle megtorlás.
Képtelenség és mélységesen felháborÃtó, hogy Dr. Marton István a Pápai Városi Ügyészség vezetÅ‘ ügyésze úgy döntött, hogy egy ártalmatlan állat ellen Mihályházán elkövetett különösen kegyetlen bántalmazás ügyében 1 évvel elhalasztja a vádemelést a gyanúsÃtottak ellen, és pusztán pártfogó felügyelet alá helyezi Å‘ket.
Magyarország az Európai Unió tagja. és biztos lehet abban, hogy a nyugat-európai országokban senki nem fogadja el ezt a döntést. Az a tény, hogy Dr. Marton István vezetÅ‘ ügyész eltűr egy ilyen szörnyű bűncselekményt és nem is tartja büntetendÅ‘nek ez felháborodást és tiltakozást provokál Európa és világszerte.
Határozottan tiltakozom a vezetÅ‘ ügyész döntése ellen, továbbá sürgÅ‘sen követelem, hogy egy ártalmatlan állat ellen Mihályházán elkövetett különösen kegyetlen bántalmazás ügyében emeljen vádat mindegyik gyanúsÃtott ellen és vigye bÃróság elé az ügyet!
Tisztelt FÅ‘ügyész Úr, számÃtunk az Ön segÃtségére!
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Verantwortlich für die Entscheidung, wonach die Täter unbestraft bleiben sollen, ist Staatsanwalt Dr. Marton István. Er hat diese Entscheidung unterzeichnet. Senden Sie daher bitte auch einen Protestbrief in ungarischer Sprache mit eigenen Worten oder dem nachfolgenden Mustertext (Sie finden hier die deutsche, englische und ungarische Version) an die Post- und/oder Faxadresse von Dr. Marton Istvan, denn leider ist seine e-mail-Adresse nicht eruierbar.
Dr. Marton István
vezetÅ‘ ügyész
Adresse:
Pápa Városi Ügyészség
Gyurátz Ferenc utca 3
H-8500 Pápa
Telefon und Fax:Â 0036-89-324-755
Mustertext für den Brief/Fax an Dr. Marton:
(bitte am Briefanfang Ihren Absender, danach die Postadresse von Dr. Marton und/oder dessen Faxnummer und am Ende Ihre Unterschrift nicht vergessen)
Herr Dr. Marton,
ein armer harmloser Hund, der offensichtlich ausgesetzt worden war, niemandem was zuleide tat und im Dorf Mihalyhaza nur nach Essensresten suchte, wurde am 18. 2. 2008 von zwei Männern eingefangen und zu Tode geprügelt. Sie taten das, so beteuerten sie, im Auftrag des Bürgermeisters von Mihályháza. Sie schlangen einen Strick um den Hals des Hundes, zerrten ihn zum Friedhof, hingen ihn dort an einen Baum und schlugen ihn mit einem Prügel, bis das arme Tier aus Mund, Ohren, Augen und vielen Wunden blutete, dann warfen sie das sterbende Tier in ein Grab.
Ein zufällig vorbeigehender Mann sah die beiden Männer, wie sie auf den Hund einprügelten, dann mit ihm verschwanden und ohne ihn wiederkehrten. Ungewöhnlich mutig verglichen mit der Mehrheit der Bevölkerung, die solchen Verbrechen tatenlos zusieht, ging er der Sache nach, suchte und fand das schwerstverletzte Tier in ein Grab geworfen. Er rief den Tierschutzverein von Pápa an und brachte den noch lebenden Hund zu einem Tierarzt, der ihn jedoch nur mehr einschläfern und so den Todeskampf des unvorstellbar leidenden Hundes abkürzen konnte.
Sein Schädel, Nasenbein, Gaumen, Kiefer waren vielfach gebrochen, bei der Autopsie wurden schwere Blutungen im Gehirn, im Darm, in der Leber und den Nieren festgestellt. Der ausführliche Autopsiebericht des Tierarztes und viele Fotos, die der Tierarzt vor und nach der Einschläferung des Hundes und während der Autopsie machte, sind bleibende Beweise für die Art und Schwere der Verletzungen.
Ein Tier so grausam zu Tode zu quälen ist auch nach dem ungarischen Tierschutzgesetz verboten. Die vorgesehene Strafe beträgt zwei Jahre Haft – das ist zwar viel zu gering für ein derart schreckliches Verbrechen, aber doch noch besser als gar keine Strafe.
Es ist unfassbar und empörend, dass Sie, Herr Dr. Marton, entschieden haben, dass dieser Fall extremster Grausamkeit gegen ein harmloses wehrloses Tier nicht einmal vor Gericht kommen soll und dass die Schuldigen am qualvollen Leiden und Sterben dieses Tieres straffrei bleiben sollen!!!
Ungarn ist seit 3 Jahren EU-Mitgliedsstaat, und Sie können sicher sein, dass niemand in ganz Westeuropa Ihre Entscheidung akzeptieren wird. Die Tatsache, dass Sie ein so grausames Verbrechen an einem wehrlosen Tier als etwas Unwichtiges, nicht einmal Strafbares tolerieren, ruft in ganz Europa und weltweit tiefste Empörung und Protest hervor.
Ich/wir protestieren vehement gegen Ihre Entscheidung und verlangen dringendst, dass dieser Fall vor Gericht gebracht wird und dass gegen die beiden Männer, die den ausgesetzten Hund zu Tode geprügelt haben, und gegen den Bürgermeister von Mihalyhaza als den wahrscheinlichen Anstifter dieses Verbrechens ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird, damit – wenn schon keine gerechte Strafe – zumindest überhaupt eine Strafe über die Schuldigen verhängt werden kann.
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(Unterschrift)
Bitte senden Sie in jedem Fall diesen Text in ungarischer Sprache an Dr. Marton bzw. in Kopien an die Medien, da die ungarische Version sicher verstanden wird; Sie können aber auch die deutsche oder englische Version dazukopieren.
Wenn Sie etwas in eigenen Worten (dazu-)schreiben wollen, dann tun Sie es, auch auf Deutsch oder Englisch, wenn Sie niemanden haben, der es Ihnen ins Ungarische übersetzt. Fast überall in Ungarn gibt es Leute, die auch diese Sprachen verstehen.
Tisztelt VezetÅ‘ Ügyész Úr!
Volt egy szerencsétlen kutya, aki nem bántott senkit, csak ételmaradékot keresett Mihályháza utcáin, hogy enni tudjon. Nyilvánvalóan egykori gazdái otthagyták. 2008. február 18-án minden ok nélkül két férfi halálra verte Å‘t a polgármester utasÃtására. Elkapták a kutyát, kötelet akasztottak a nyakába, kivonszolták a temetÅ‘be, ott felakasztották egy fára majd egy husánggal ütni kezdték, amÃg szerencsétlen állat orrán, száján, fülén dÅ‘lni kezdett a vér és az egész testét sebesülések borÃtották. A félhalott kutyát végül bedobták egy kriptába. Egy arra járó férfi, felismerte a két helybelit, és látta, hogy vonszolják magukkal a kutyát, eltűnnek, majd az állat nélkül térnek vissza. Ez a férfi, eltérve attól a Magyarországon megszokott hozzáállástól, hogy tétlenül nézik az ilyen brutális tetteket, a nyomok után indult. Végül megtalálta a súlyosan sérült állatot a kriptába dobva. Azonnal értesÃtette a pápai állatvédÅ‘ket és orvoshoz rohant a még életben lévÅ‘ kutyával. Az állatorvos azonban már csak a szenvedéseit tudta megrövidÃteni a sérülései miatt sokkos állapotban lévÅ‘ állatnak, elaltatta, hogy ne szenvedjen tovább. A kutya koponyája, orrcsontja, szájpadlása több helyen eltört, valamint koponyaűri és egyéb belsÅ‘vérzése is volt a belekben, a májon és a veséiben. Nézze meg a boncolási jegyzÅ‘könyvet, és az elaltatás elÅ‘tt illetve után készült fényképeket. A boncolás közben készült számos fotó bizonyÃtékként Å‘rzi a sérülések jellegét.
Egy állat ily módon történÅ‘ halálba kÃnzását egyértelműen tiltja a magyar állatvédelmi törvény. A kiszabható büntetés 2 év szabadságvesztés, ami természetesen nem elegendÅ‘ ilyen alávaló személyeknek, de legalább valamiféle megtorlás.
Képtelenség és mélységesen felháborÃtó, hogy Ön, Tisztelt VezetÅ‘ Ügyész Úr úgy döntött, hogy egy ártalmatlan állat ellen Mihályházán elkövetett különösen kegyetlen bántalmazás ügyében 1 évvel elhalasztja a vádemelést a gyanúsÃtottak ellen, és pusztán pártfogói felügyelet alá helyezi Å‘ket.
Magyarország az Európai Unió tagja. és biztos lehet abban, hogy a nyugat-európai országokban senki nem fogadja el az Ön döntését. Az a tény, hogy Ön eltűr egy ilyen szörnyű bűncselekményt és nem is tartja büntetendÅ‘nek ez felháborodást és tiltakozást provokál Európa és világszerte.
Határozottan tiltakozom az Ön döntése ellen, továbbá sürgÅ‘sen követelem, hogy egy ártalmatlan állat ellen Mihályházán elkövetett különösen kegyetlen bántalmazás ügyében emeljen vádat mindegyik gyanúsÃtott ellen és vigye bÃróság elé az ügyet!
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(aláÃrás)





Dezember 24th, 2008 at 09:36
Wie arm müssen solche Menschen in Ihrem Herzen und Seele sein wenn sie zu sowas fähig sind.
Im Grunde tun sie sich das selbst an, bei sowas geht jedes gutes Gefühl im Herzen verloren….
Was muß da geschehen sein das Menschen so verohen und abstumpfen?
Für mich ein menschlicher Alptraum