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Liebe TierfreundInnen,
Die Stierkampfmafia bedient sich der Schwächsten, um ihr schmutziges Geschäft zu betreiben. Mit Wohltätigkeitsstierkämpfen versuchen sie, ihr blutiges Images auszulöschen. Viele Organisationen aus dem sozialen Sektor nehmen die Gelder, an denen Blut klebt, gerne an und schleppen sogar ihre Schutzbefohlenen in die Arenen, um sich den “großzügigen” Folterknechten, erkenntlich zu zeigen. Damit nehmen sie in Kauf, dass die ihnen anvertrauten behinderten Personen noch mehr traumatisiert werden. Die Versuchung, auf das Angebot der Stierquäler einzugehen, ist besonders groß, da der Staat Wohlfahrtsorganisation nicht gerade üppig mit finanziellen Mittel ausstattet. Würden die staatlichen Subventionen, die der Corridamafia in Höhe von mehreren Millionen gewährt werden, diesen Einrichtungen zugute kommen, könnte viel Not gelindert werden. Einige Wohlfahrtsorganisation fallen auf das Danaergeschenk, für das viele Tiere leidvoll sterben müssen, nicht herein und lehnen das schmutzige Geld strikt ab. Als gutes Beispiel lehnte die in Frankreich sehr bekannte Stiftung Restaurants du Coeur (Restaurants des Herzens), die Lebensmittel und Kleidung an Bedürftige verteilt, ab und erklärte der Öffentlichkeit auch warum.

Heute berichten wir über einen Fall in Spanien, bei dem den finanziellen Versuchungen der Stierquäler nicht stand gehalten wurde. Dieses Thema und 5 andere finden Sie bei den Neuigkeiten auf unserer Seite http://www.stop-corrida.info/1.2.1.news.htm :

Spanien: Stiere sterben für Wohltätigkeit

Am kommenden 8 November feiert man in der Stierkampfarena (Arena der Tortur) von San Fernando (Cádiz) ein grausames taurinisches Fest, zugunsten der Asociación de Unión de Parálisis Cerebral (UPACE) (Vereinigung für Patienten mit Gehirnlähmung) in San Fernando.

Verdutzt haben wir erfahren, dass UPACE, eine Organisation, die seit mehreren Jahren eine sehr gute Arbeit leistet, Geld, dass voller Blut ist, akzeptiert. Sie müssten es nicht annehmen, wenn die öffentlichen Gelder in wirklich wichtige soziale Arbeiten fließen würden, wie sie es leisten. Die Junta de Andalucía hat 1.561.700,00 Euro in taurinischen Infrastrukturen und Werbung für Stierkampfschulen investiert, statt in anderen Organisationen, die das Geld dringend nötig hätten, zu investieren. Es existieren auch andere angenehme und schöne Möglichkeiten, um an Spendergelder zu kommen, ohne andere zu verletzten.

Es ist verblüffend, dass UPACE, die über viele professionelle Personen verfügt, Unschuldige zu einem Spektakel mitnehmen, in dem Tiere zu Tode gequält werden. Sie könnten doch tiergestüzte Therapien entwickeln, jetzt, wo bewiesen ist, dass solche Therapien sehr gute Resultate bei behinderten Menschen erzielen. Zu sehen, wie ein Tier gedemütigt, durchlöchert und ermordet wird, tut niemanden gut.

Das “Festâ€? ist tödlich verletzt und früher oder später wird dieses verdammte Fest sterben, jetzt, wo jeden Tag sich immer mehr Bürger für dieses schändliche Fest schämen.
Wir wissen, dass die Stierkampf-Befürworter alles tun und tun werden, um dieses barbarisches Spektakel zu erhalten. Sie sind Betrüger, in dem sie die Tortur für einen guten Zweck verkaufen. In Wirklichkeit ist das ein Versuch, damit der Stierkampf überlebt. Dafür bedienen sie sich der falschen Wohltätigkeit.

“Für die Kinder gibt es einen speziellen Preis von acht Euroâ€?. Es ist unglaublich, dass man Kindern, statt sie in Kultur, Sensibilität und Mitleid für alle Menschen und Tiere zu erziehen, ihnen Tortur, Schmerz, Blut und Tod zeigt. Und das alles mit der Genehmigung der Gemeinde San Fernando.

Es ist ein barbarisches Exempel, dass die Stadt San Fernando setzt, in dem sie an einem solchen Akt mitarbeitet. Es erstaunt jedoch nicht, da der Stadtrat auch noch verantwortlich für die Stierkampfschule der Stadt ist. Dazu kommt noch, dass die Bandarilleros der Stadt auch noch die Schlächter sein werden.

UPACE, seid ihr wirklich fähig, eure Hände mit dem Geld dieses Massakers schmutzig zu machen? Glaubt ihr, dass Tortur und Blut zu sehen wirklich das richtige für diese Menschen ist?

Um eure Meinung zu diesem grausamen Spektakel, das für Kinder organisiert wird, kund zu tun, könnt ihr euch direkt an die UPACE wenden:

contacto@upacesanfernando.org
upace@upacesanfernando.org

Adressen der Gemeinde San Fernando:

Kontaktformular Rathaus San Fernando
Medio.Ambiente@AytoSanFernando.org
prensa@AytoSanFernando.org
Alcalde@AytoSanFernando.org

Quelle: www.stop-corrida.info und www.sos-galgos.net/2008-10-27/einfach-widerlich.html

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