Berlin/München, 13.12.2011. Auch wenn der Zusammenhang auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist – die Vorweihnachtszeit birgt ein großes Gesundheitsrisiko vor allem für verfressene Hunde. An allen möglichen und unmöglichen Orten liegen Leckereien aus. Bei diesen Verlockungen wird mancher Vierbeiner schnell zum Dieb.
„Was viele Besitzer nicht wissen, ist, dass Schokolade richtig giftig für Hunde ist“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. die Tierbesitzer von Naschkatzen. „Schon eine Tafel Zartbitterschokolade kann einen kleinen Hund umbringen“, führt sie aus.

Schokolade enthält Theobromin, der eigentliche Giftstoff für den Hund. Nach Aufnahme von diesem Wirkstoff kommt es je nach gefressener Menge zu Unruhe, Erbrechen, Durchfall und Krämpfen, die bis zum Tode führen können. Magenspülungen und die Gabe von Aktivkohle gehören zu den wirksamen Notfallmaßnahmen.

„Am besten man lässt es gar nicht soweit kommen und sorgt dafür, dass alles Schokoladige hundesicher untergebracht ist“, empfiehlt Frau Dr. Hölscher. Dann lässt sich die Vorweihnachtszeit sorgenfrei genießen.

aktion tier – menschen für tiere e.V. ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und  Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).

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