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Liebe Tierfreunde, liebe Tierschützer und Tierrechtler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ sowie einige Tierschutzvereine wurden von russischen Tierschützern auf die nunmehr im Februar/März beginnende Robbenjagd in Russland aufmerksam gemacht und um Hilfe und Unterstützung gebeten, da die Kapazitäten in Russland begrenzt sind und es dort nicht so viele Vereine und Organisationen gibt wie in Deutschland.

Wie viele andere sicherlich auch, haben wir nicht gewusst, dass die grausame Tötung von hilflosen Jungtieren auch an Russlands Küsten alljährlich stattfindet. Von Kanada und Norwegen sind die grausamen Robbenjagden schon eher bekannt. Aber auch in Russland ist in etwa zwei Monaten wieder ein Robbenabschlachten riesigen Ausmaßes an der Nordküste im Weißen Meer geplant.

Wenige Tage nach ihrer Geburt wird den Robben mit einer spitzen Waffe brutal auf den Kopf geschlagen. Die Jungtiere haben nicht einmal die Chance zu fliehen. Mütter müssen hilflos mit ansehen, wie ihre Jungen abgeschlachtet werden, und wenn sie ihre Jungen verteidigen wollen, werden sie ebenfalls erschlagen. Es ist ein grauenhaftes Massaker, welches sich dort abspielt. Oftmals sind die Tiere noch nicht tot, wenn ihnen bei vollem Bewusstsein das Fell abgezogen wird. Vielen von Ihnen muss ich das sicherlich nicht weiter erklären. Besonders perfide ist der Rechtfertigungsversuch, man würde den Robben damit helfen, weil sie sonst aufgrund der (vom Menschen verursachten) Fischknappheit verhungern würden. Es ist klar ersichtlich, dass es um das beliebte Babyfell der Robben geht. Eine solche Behauptung, die Jagd wäre zum Wohle der Tiere, ist schlichtweg gelogen und unglaublich dreist….

Wir veranstalten in Berlin daher

AM  21. JANUAR 2009

UM  17.00 UHR (VORAUSSICHTLICHES ENDE DER VERANSTALTUNG UM 20.00 UHR)

EINE MAHNWACHE VOR DER BOTSCHAFT DER  RUSSISCHEN FÖRDERATION UNTER DEN LINDEN 63-65, 10117 BERLIN.

Wir wollen vor der russischen Vertretung in unserem Land auf dieses Morden aufmerksam machen und demonstrieren, dass wir als aufgeklärte, zivilisierte, mitfühlende  Menschen das Töten hilfloser Kinder und deren Eltern, hauptsächlich zum Zwecke der Fellgewinnung, nicht dulden und entschieden dagegen protestieren. Gleichzeitig werden wir Grablichter anzünden, um der Opfer der menschlichen Barbarei in der Vergangenheit und Zukunft zu gedenken.

Idealerweise soll diese Mahnwache dazu dienen, die kommende „Saison“ zu verhindern. Daher ist es von größter Wichtigkeit, dass wir alle gemeinsam zahlreich erscheinen, damit die Welt und die russische Regierung sehen, dass es nicht bloß eine Handvoll „Spinner“ sind, die sich über derartige Verbrechen aufregen. Wir müssen Ihnen zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Bevölkerung die Robbenjagd sowohl in Kanada, Norwegen als auch in Russland, als ein ethisches Verbrechen, als Mord an hilflosen Geschöpfen verurteilt und dagegen ankämpfen wird.

Wir haben bereits um einen Gesprächstermin mit dem russischen Botschafter gebeten. Des Weiteren ist die Organisation einer weltweiten Kampagne, ähnlich der gegen die kanadische Robbenjagd, angedacht und wir hoffen insofern auf die Unterstützung zahlreicher Vereine, auch derer die mit ihrer hinreichenden Erfahrung auf diesem Gebiet aufwarten können.

Aber zunächst einmal bitten wir um Ihre rege Teilnahme an der Mahnwache und freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Veranstaltung.

Bitte helfen Sie durch Ihre Teilnahme und setzten Sie mit uns ein Zeichen!

Für Rückfragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Vielen Dank!

In tierschützerischer Verbundenheit

Sabrina Bacholke
Mitglied im Landesvorstand
Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“

Weiterer Kontakt:

Projekt Robben-Kampagne: Ingeborg Holst (Bundesvorstand), Tel. 07166-1480, ingeborg-holst@tierschutzpartei.de

Aktuelle Mahnwache am 21. Januar: Artur Kalka (Landesvorsitzender), Tel. 030-44650324/ 0177-3342090, artur.kalka@gmx.net

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