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Montana plant, beginnend mit dieser Woche, wieder einmal Bisons einzufangen und zu töten. Das Department of Livestock (DOL) hat bei West Yellowstone eine Bisonfalle aufgestellt. Dort sollen in den nächsten Tagen und Wochen 300 wilde Bisons eingefangen und zur Verladung geschickt werden – einschließlich neu geborener Babys. Die Tiere werden eingefangen und in Schlachthäuser abtransportiert, wo sie getötet werden, OHNE zuvor auf die Krankheit Burcellose getestet worden zu sein. Selbst neu geborene Babys werden für den Transport von ihren Müttern getötet und dann ebenfalls getötet.

Die Leiterin des Yellowstone Parks, Superintend Suzanne Lewis, wurde bei einem Meeting gefragt, ob es nicht möglich sei, die Tiere, die sich außerhalb des Parks auf ÖFFENTLICHEM Land aufhalten, ins Innere des Parks zu bringen, wo sie in Sicherheit wären. Ironischerweise hatte das DOL dies für möglich gehalten, aber die Chefin von Yellowstone hatte diese unblutige Lösung abgelehnt, weil sie „im Bison Management Plan nie vorgesehen war.“

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Das „Vergehen“ der Bisons: Sie halten sich nicht an die Parkgrenzen. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem in einer Rinderherde in Montana Brucellose entdeckt worden ist und der Staat kurz davor steht, seinen „Brucellose freien Status“ zu verlieren. NUR, die befallene Rinderherde ist weit von Yellowstone entfernt und liegt nicht auf der Migrationsroute der Bisons. Es gibt zurzeit überhaupt keine Rinder im Gebiet von West Yellowstone. Und obwohl Bisons Brucellose haben können, so ist bisher noch kein Fall bekannt geworden, in dem die Tiere die Krankheit übertragen haben (im Gegensatz zu Hirschen, die auch die Krankheit haben und sie übertragen). Und da die Krankheit nur durch verseuchtes Reproduktionsmaterial (Plazenta u.ä.) übertragen werden kann, KÖNNEN Bisonbullen, Jährlinge, nicht trächtige Weibchen, Kälber und Mütter mit Kälbern die Bakterien NICHT übertragen.

Fakt ist auch, dass die Rinderindustrie einen Schuldigen braucht und zudem der Auffassung ist, dass Bisons überflüssig sind.

Die Behörden machen sich Gedanken, über mögliche Proteste der Öffentlichkeit. Und die sollen sie jetzt auch bekommen. Sie sollen wissen, dass die ganze Welt zusieht.

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Bitte helfen Sie, die letzten wilden Bisons zu retten:

Schreiben Sie (auch in Deutsch, wenn Sie kein Englisch können) an diese drei Entscheidungsträger und verlangen Sie, dass sie sofort mit ihren Tötungsplänen aufhören. Betonen Sie, dass Sie als Tourist nach Montana kommen, um die Tiere noch wild und frei zu sehen.

*** Montanas Gouverneur Brian Schweizter:
Verlangen Sie, dass Schweitzer das Versprechen halt, das er in seiner Wahlkampagne gegeben hat, Bisons in Montana zu tolerieren.
governor@mt.gov

*** Die Regierungs-Tierärztin von Montana, Jeanne Rankin
Sie hat die Entscheidung getroffen, auch Kälber und ganze Familiengruppen zu töten. Schreiben Sie ihr, dass Sie all Ihre amerikanischen Freunde bitten werden, in Zukunft aus Protest kein Rindfleisch mehr zu essen. Das sollte ein wenig dir mächtige Rinderlobby erschrecken.
jrankin@mt.gov

*** Die Leiterin des Yellowstone-Parks Superintenden Suzanne Lewis:
Teilen Sie ihr mit, dass Sie und Ihre Freunde als Touristen gerne in Yellowstone waren (oder nach Y. kommen würden), weil Sie die Wildtiere dort so lieben, und dass Sie nicht möchten, dass die Bisons getötet werden. Kündigen Sie einen Boykott an, wenn die Tötungsaktionen weiter gehen.
suzanne_lewis@nps.gov
oder
yell_superintendent@nps.gov

Der Transport der Bisons beginnt HEUTE. Bitte überschwemmen Sie die entsprechenden Behörden mit Mails und leiten Sie diese Mail auch weiter.

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe. Wer einmal diese majestätischen Tiere in der Wildnis gesehen hat, wird alles versuchen, sie zu retten.

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Wölfische Grüße

Elli Radinger
www.yellowstone-wolf.de

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