
Dieses “Toro de Jubilo” (Jubelstier) genannte Fest, bei dem ein Stier an einen Pfosten angebunden wird, so fest, dass es sich nicht mehr wegbewegen kann, um dann ein Gestell mit Teerkugeln an den Hörnern zu befestigen und anzuzünden,, ist an Sadismus wohl kaum zu übertreffen.
Der Stier, terrorisiert durch die Hitze der Flammen, die die Augen verbrennen und durch die Glut der Feuerbälle die auf seinen Körper fällt, versucht verzweifelt in Panik zu fliehen, um ihn herum befinden sich fünf Scheiterhaufen, in denen er seine Klauen verbrennt.
Dieses ist das zweite Jahr, in dem man gegen diese Grausamkeit im Namen der Kultur in Medinaceli und in Soria vor den Rathäusern demonstrieren wird, um die Regierung von Kastillien und León aufzufordern, diese Feste zu subventionieren und zu genehmigen.
Einberufen wurde die Demonstration von der Tierschutzpartei PACMA, der sich zahlreiche Vereine angeschlossen haben.
Samstag, den 14. November Demonstration
MEDINACELI: 11h., Plaza Mayor.
SORIA: 13 h., Gegenüber der Geschäftsstelle der Regierung von Kastillien und León
Einberufen von P.A.C.M.A.
www.pacma.es
Weitere Infos:

Der Feuerstier von Medinaceli, der “Jubel”stier
El toro júbilo de Medinaceli
Ort: Medinaceli, Soria, Castilla y León, España
Datum: religiöses Fest der “Cuerpos Santos”, Heiligen Körperschaft, alljährlich am zweiten Wochenende des Novembers
Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli und hat den berühmtesten Feuerstier Spaniens. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano.
Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen.
Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”, Freudenstier oder Jubelstier. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen”. Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Straßen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt. Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen.
Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie. Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei selbst töten.
Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt.
Quelle und weitere Infos: www.sos-galgos.net







Mai 22nd, 2012 at 01:05
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