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Schwabstedt / hem / blu – Elf Jahre lang hatte sie sich liebevoll um das Tier gekümmert – jetzt muss die 17-jährige Janna Zimmermann aus Schwabstedt in Nordfriesland mit einem Schock fertig werden: Ihr Deutsches Reitpony \”Mirage\” ist zu Tode gequält worden. Die Polizei sucht die Täter, die mit unvorstellbarer Grausamkeit vorgegangen sind.

Der Anblick des geschändeten Tieres blieb der 17-Jährigen erspart. Es war ihre Mutter, die am Donnerstag mit ihren beiden Hunden ihre morgendliche Runde ging – vorbei an der Koppel nahe dem Nachbarort Ramstedt, auf der die beiden Pferde der Familie und das kleine Pony der Tochter stehen. \”Zuerst habe ich Blutlachen entdeckt\”, berichtet Cornelia Zimmermann(45). Dann erblickte sie das Pony. \”Ich habe sofort den Tierarzt und die Polizei alarmiert.\”

Der Veterinär stellte fest, dass dem Tier ein stumpfer Gegenstand in das Hinterteil eingeführt wurde und dadurch schwere Darmverletzungen erlitt. Es kam in die Tierklinik nach Tarp bei Flensburg, doch für \”Mirage\” gab es keine Rettung mehr. Um dem Pony weiteres Leid zu ersparen, wurde es eingeschläfert. \”Erst danach habe ich es meiner Tochter nahe gebracht\”, sagt die Mutter.

Ein großer Schmerz für die 17-Jährige, mit sechs Jahren hatte sie es geschenkt bekommen. Auch die Nachbarschaft ist entsetzt. \”Es war ein liebes Kinderpony\”, so Cornelia Zimmermann. Viele Kinder haben unter Anleitung ihrer Tochter auf \”Mirage\” das Reiten gelernt.

\”Das Pony galt als sehr zutraulich\”, berichtet Polizeihauptmeister Thomas Hansen (46) von der Polizeistation Schwabstedt. \”Die Täter hatten leichtes Spiel.\” Die Polizei setzt jetzt alles daran, den oder die Tierquäler zu stellen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden. Die Angaben werden streng vertraulich behandelt, sichert Hansen zu.

Tel. 04884/410

Quelle: http://www.shz.de/landeszeitung/?RUBRIKID=890&MID=30&REDID=1156575

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