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Toro de Coria

In der spanischen Stadt CORIA (Extremadura) wird alljährlich im Juni ein Stier als lebende Dartscheibe durch die Straßen getrieben, wobei die Zuschauer, meist Einheimische, das arme Tier mit spitzen Pfeilen beschießen. Bevorzugt werden von ihnen die Augen und Hoden anvisiert. Durch Blutverlust und Anstrengung dem Tode nahe, schneidet man ihm bei lebendigen Leibe die Hoden ab und erschießt ihn schließlich. 2 Stunden lang muss der Stier diese unglaubliche Marter durchstehen.

Unterzeichnen Sie bitte die Petition von ANIMANATURALIS gegen eine der unzähligen Tierquälereien, die im EU-Land Spanien unter dem Deckmantel Kultur und Tradition mit Billigung aller anderen EU-Staaten – festgeschrieben im Amsterdamer Vertrag – verübt werden.

Auf der Webseite von ANIMANATURAIS bitte ihren Namen eintragen und auf “Siguiente paso” klicken.

In dem sich öffnenden Formular ist der Eintrag von Vorname (Nombre), Nachname (Apellido), Email-Adresse, Ausweisnummer (Documento de Identidad) und Land (Pais) obligatorisch. Als Ausweisnummer werden auch Fantasiezahlen akzeptiert.

Petition: http://www.animanaturalis.org/modules.php?goto=Pvst0_447974967

Bilder: http://images.google.de/images?hl=de&q=toro+de+coria&btnG=Bilder-Suche&gbv=2

Weitere Nachrichten über den Stierkampf

Verbot von Stierkämpfen in Katalonien

Das katalonische Parlament gibt dem Druck der Stierkampffanatiker nach und zögert, den Stierkampf in seiner Region zu verbieten. Unterschreiben Sie deshalb bitte die Petition von WSPA:

http://www.wspa-international.org/pet_bullfighting.asp

Deutsche Webseite von holländischen Stierkampfgegnern

Das holländische Comité Anti Stiervechten ist mit 14000 Mitgliedern eine der stärksten Organisationen, die sich das Ziel gesetzt hat, der Quälerei von Stieren in den Arenen ein Ende zu bereiten. Um auch deutsche Internauten anzusprechen und sie über die Stierkampfbarbarei aufzuklären, schufen unsere holländischen Freunde eine umfangreiche informative Webseite in deutscher Sprache:

http://deutsch.stieren.net/index.php?id=277

Stierkampf und Kunst in Köln

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln zeigt vom 4. Mai bis zum 5. August 2007 Grafiken von Picasso und Goya. “Die beiden Titanen der Moderne im 19. und 20. Jahrhundert waren als Spanier dem Stierkampf eng verbunden und thematisierten das Phänomen der „Corrida“ auf Basis der literarischen Vorlage „La Tauromaquia” (Die Kunst des Stierkampfes). Die Ausstellung ist das schönste und unblutigste Stierkampfszenario, das man sich vorstellen kann.” So kündigt das Kölner Museum die Ausstellung an, ohne ein kritisches Wort über die Kulturschande in den Stierkampfarenen zu verlieren, und lässt dabei noch eine gewisse Begeisterung für diese “Kunst” anklingen.

Auch andere Museen und Ausstellungen präsentieren Bilder und Plastiken, mit denen der Stierkampf unreflektiert dargestellt wird. Falls Sie Gelegenheit dazu haben, rücken Sie bitte gegenüber den Ausstellungsveranstaltern, in deren Gästebüchern und bei Presserezensionen die Schönfärberei des Stierkampf ins rechte Licht.

Das Wallraf-Richartz-Museum zeigt zur gleichen Zeit wie die Stierkampfausstellung eine “Tierschau – Wie unser Bild vom Tier entstand”, die kritisch angesehen werden sollte.
Quelle: http://www.museenkoeln.de/wallraf-richartz-museum/default.asp?aus_01.asp~inhalt

Stierkampfschule in Arles

Der französische Fernsehsender TF1 machte in einer Nachrichtensendung vom 10.Mai unverblümt Werbung für die Stierkampfschule in der südfranzösischen Stadt Arles. In einer Reportage wird gezeigt, wie selbst 10jährige an Attrappen und lebenden Kälbern den Stierkampf üben. Alles geht völlig unblutig zu, denn das Setzen der “banderillas”, den mit Widerhaken versehenen Harpunen, und den Todesstoß mit dem Degen kann das Fernsehen den Zuschauern nicht zumuten. Bei diesem Gemetzel, das noch schlimmer als die öffentlichen Stierkämpfe abläuft, ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen.
Aufzeichnung der Reportage:  http://tf1.lci.fr/infos/media/jt/0,,3444872,00-ecole-taurine-arles-.html

Herzliche Grüsse aus Südfrankreich
Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info

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