Berlin/München, 13.04.2006. Vielerorts sieht man sie schon, die stetig wachsenden Gestrüpphaufen, die am Ostersonntag für ein Osterfeuer entzündet werden sollen. Doch jedes Jahr werden die Reisighaufen für zahllose Wildtiere zur tödlichen Falle. Für Igel, Mäuse, Wiesel und verschiedene Vogelarten bieten die Reisighaufen eine willkommene Unterkunft. Mit einfachen Mitteln lässt sich verhindern, dass die aufgeschichteten Holzhaufen zur Wildtier – „Todesfalle“ werden. Vor allem der Igel ist gefährdet, da er sich größtenteils noch im Winterschlaf befindet.

Judith Schmalzl, von der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. rät deshalb: „Einen Tag vor dem Entfachen des Osterfeuers sollte der Reisighaufen komplett umgeschichtet werden.“ Es reicht nicht, an dem Geäst zu rütteln oder dieses abzuklopfen, um die tierischen Bewohner zu vertreiben. Gerade Igel lassen sich durch derartige Aktionen nicht aufwecken und die anderen Tiere, wie Singvögel und Mäuse wagen sich nicht aus der Deckung.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, aktion tier – Geschäftsstelle München, Tel.: 089-75969252

(judith.schmalzl@aktiontier.org)

aktion tier – Menschen für Tiere e.V.

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