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Ein Mitarbeiter der Tierklinik Düppel hat die Fundsachen in einem Setzkasten gesammelt: Knöpfe, Steinchen, unten rechts sogar eine Rouladen-Nadel (Foto: Lothar Mueller)

Schluck-Alarm bei Hund und Katze. Was unsere Lieblinge so alles an Unverdaulichem runterwürgen, hat die FU-Tierklinik Düppel zu einer Ausstellung inspiriert. Dort zeigen Tierärzte, was sie aus Magen und Darm ihrer Patienten rausgefischt haben. Kaum zu glauben, da werden Plastik-Figuren, Steine, Nadeln, sogar ganze Wollsocken zutage befördert. Tierklinik-Chef Professor Dr. Leo Brunnberg (61): “Wir haben jährlich etwa 3000 Tieroperationen. In etwa fünfzig Fällen wurden Fremdkörper verschluckt. Darunter auch ganze Plüschtiere und Tennisbälle.”

Besonders gefährlich wird es, wenn der Vierbeiner spitze Gegenstände verschluckt hat. Dabei ist es egal, ob sie aus Holz, Plastik oder Metall sind.

Spitzes bohrt sich in die Magenwand
Denn die Gefahr ist groß, dass sich diese Fremdkörper in Magen- oder Darmwände bohren, die Tiere daran innerlich verbluten.

Schluck-Alarm – in nicht wenigen Fällen hätte Herrchen das Unglück verhindern können, wenn es Knöpfe, Nadeln und Plastik-Teilchen nicht achtlos rumliegen lassen würde.

Das rät der Tierexperte gegen Schluck-Alarm:

- Keine Spielzeuge verwenden, die in gefährliche Kleinteile zerlegt werden können.
- Kauknochen der Größe des Hundes anpassen.
- Keine Steine als Wurfspielzeug benutzen.
- Nichts auf dem Fußboden liegen lassen, was der Hund schlucken könnte.

Quelle: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/070209/hund.html

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