Berlin/München, 11.04.2007. Besonders häufig sind diejenigen Vierbeiner betroffen, die staubsaugerähnlich alles auch nur annähernd Essbare auf Spaziergängen in sich hinein schlingen. Durchfall und Erbrechen lassen nicht lange auf sich warten. Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., gibt Tipps für den Ernstfall: „Nahrungsentzug sollte an erster Stelle stehen. Wird weiter gefüttert, kann sich der Darm nicht beruhigen. Trinken darf und soll der Hund soviel er will. Nach einem Fastentag ist eine leicht verdauliche Diät aus Reis und Hüttenkäse das Beste, um baldige Genesung herbeizuführen. Sobald der Stuhl wieder fest ist, kann das gewohnte Futter gegeben werden.“
Inwieweit ein Hund durch Durchfälle ausgetrocknet ist, kann der Besitzer sogar selber feststellen: Nach dem Aufziehen einer Hautfalte, muss diese beim Loslassen sofort verstreichen. Dauert es eine Sekunde oder länger bis die Haut glatt wird, herrscht bereits Alarmstufe rot. Sollte der Besitzer den Eindruck haben, dass das Tier zudem Schmerzen hat, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Akut lebensbedrohliche Erkrankungen wie Verstopfungen durch Tennisbälle oder auch Magendrehungen können Symptome wie Erbrechen hervorrufen. Langes Zuwarten kann in diesen Situationen tödlich enden. Verschwinden die Krankheitsanzeichen nach zwei Tagen nicht von selbst, muss der Veterinär in jedem Fall konsultiert werden. Anderenfalls kommt es bei lang andauernden Magen-Darm-Infektionen zum Elektrolytverlust und zu Schäden der Darmschleimhaut.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
info@aktiontier-pressestelle.org




