Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. rät von Selbstgekochtem für Vierbeiner ab!
München/Berlin, 23.03.2005. Kochen für das Tier – manche Tierbesitzer meinen es besonders gut. Sie füttern ihre Tiere nicht mit Dosen- oder Trockenfutter sondern stellen die Ration in Eigenregie zusammen. Dabei wird vergessen, dass Hunde und Katzen ursprünglich ganze Kleintierkörper im wahrsten Sinne des Wortes „mit Haut und Haar“ gefressen haben. Daher reicht es nicht, Haustiere mit Fleisch, Gemüse und Nudeln zu füttern. Ganz wichtig sind konkrete Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen, die z.B. ehemals in den Knochen der kleinen Beutetiere in der richtigen Zusammensetzung enthalten waren. In Fleischbrocken hingegen fehlen sie nahezu gänzlich.
Dr. Tina Kugler, Tierärztin des Deutschen Tierhilfswerks e.V. in München, warnt eindringlich: „Eine bedarfsgerechte Futterration für einen Fleischfresser zusammenzustellen ist höchst anspruchsvoll! Es kann zu Mangelerscheinungen oder aber auch zu Überversorgung mit bestimmten Bestandteilen kommen. So können schwerwiegende Erkrankungen ausgelöst werden. Fertigfutter hingegen enthält alle Inhaltsstoffe, die Hunde und Katzen benötigen. Es sollte täglich Feuchtfutter wie auch Trockenfutter angeboten werden. Letzteres ist wichtig zur Vermeidung der Zahnsteinbildung. Jungtiere benötigen unbedingt Welpenfutter. Wenn Futter gekocht wird, sollte das maximal ein Viertel der gesamten Tagesration ausmachen.“
Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. empfiehlt deshalb, lieber verschiedene Sorten Fertigfutter zu kaufen und dadurch für Abwechslung im Futternapf zu sorgen.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-203,
Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).
Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34





Juni 1st, 2005 at 12:01
Hallo,
dieser Artikel ist sicherlich nicht ganz falsch aber auch nicht richtig.
Ich füttere meinen Hunden seit Wochen BARF, d.h. biologisches artgerechtes rohes Futter. Sicherlich muss man bei der Zusammensetzung einiges beachten aber mit Hilfe der Seite: http://www.barfers.de ist das alles kein Problem. Diese Seite ist sehr ausführlich beschrieben und somit kann sogar ein Leihe schnell die richtige Futterzusammenstellung lernen.
Jedes Fertigfutter enthält Zusatzstoffe, die Allergien etc. auslösen und zudem ist Fertigfutter “totes Futter”. Das die Futtermittelindustrie die Fütterung von BARF oder auch selbstgekochtem strikt ablehnt, ist ja klar, die verdienen sonst nichts mehr. Jeder der sein Tier liebt, sollte ihm auch die bestmögliche Fütterung (Pflege und Haltung) zu kommen lassen, das ist eben natürliches Futter und kein Fertigfutter.
Menschen nehmen schliesslich auch nicht nur Fertiggerichte oder Fast Food zu sich (wer doch sollte sich mal schnellstmöglich über eine gesunde Ernährung informieren, damit ihm schlimmere Krankheiten erspart bleiben).
Eine gesunde Ernährung ist der Grundstock für Gesundheit, Vitalität und ein langes Leben.
Meinen Hunden geht es seitdem sie BARF gefüttert werden sehr viel besser. Das Fell glänzt, die Zähne sind weiss (ohne medizinische Zahnsteinentfernung), die Bewegung ohne Schmerzen (meine Hündin ist sehr alt und hat Spondylose) ist gegeben, die Allergie meines Rüden ist weg (er kratzt sich nicht mehr) kurz um, meine Hunde fühlen sich “pudelwohl” und zudem schmeckt es Ihnen auch super gut.
Ich kann jedem nur http://www.barfers.de empfehlen. Schauen Sie mal unverbindlich vorbei, sie werden überrascht sein, was dort alles über die Haltung, Pflege und Ernährung der Hunde geboten wird.
Viel Erfolg.
Liebe Grüsse
Christina Bode-Pöstgens
Juli 3rd, 2007 at 20:49
JUHU!! dem kann ich nur zustimmen!!!
B.A.R.F. ist das einzigst sinnvolle was man seinem Hund gutes tun kann. Solch ein Trockenfutter oder auch Dosenfutter als das BESTE anzupreisen und das für ein Tierhilfswerk, da rollen sich mir meine Fußnägel hoch!
Natürlich ist die Artgerechte Ernährung nicht so gedankenlos zu machen sondern man muß sich mal einige Zeit mit der Anatomie und der Verdauung beschäftigen aber was besseres als natürliches Futter (ROH) zu füttern gibt es nicht. Es gibt tausend Besitzer die dies bestätigen können vor allem von vorher kranken Tieren… siehe auch http://www.gesundehunde.com
Liebe Grüße
Melanie