
26.01.2009. Der elfjährige französisch-mexikanische Stierkämpfer Michelito hat in seiner Geburtsstadt Mérida in Mexiko einen traurigen Rekord errungen: Sechs Stiere, die nicht älter als zwei Jahre waren, quälte der Kinder-Torero am letzten Samstag zu Tode und bekam dafür zwei Ohren der toten Tiere als Trophäe zugesprochen. Damit nicht genug, die Eltern beantragten für diesen Meuchelmord die Aufnahme in das Guinness-Buch der Rekorde.
Mexikanische Kinderschutz- und Antistierkampf-Organisationen hatten zunächst erreicht, dass das Spektakel auf Méridas Plaza de Toros, deren Direktorin Michelitos mexikanische Mutter ist, von den Behörden abgesetzt wurde. Jedoch ein darauf angerufenes Gericht entschied, dass das blutige Spektakel stattfinden konnte.
In Frankreich wurde im letzten Jahr dem Mini-Torero der Auftritt bei einem richtigen Stierkampf in den Arenen von Fontvieille und Arles wegen unerlaubter Kinderarbeit verboten. Daraufhin organisierten die Stierkampfveranstalter für ihn in einem südwestfranzösischen Provinznest eine unblutige Schau-Corrida, bei der keine Folterinstrumente eingesetzt werden durften. In diesem Jahr soll er wieder in Europa auftreten. Da ihm in Spanien gesetzlich verwehrt ist, als Minderjähriger Stiere zu töten, wird er nun in Portugal seinem perversen „Kinderspiel“ nachgehen. Dort darf er Jungstiere schlachthausreif quälen, sie aber nicht töten, da dieses in Portugal verboten ist.
Die Eltern des Mini-Stiertöters behaupten ständig, dass der Knabe unentgeltlich als Amateur-Torero auftritt und damit keine Kinderarbeit leistet. Auf das Salär des Kinder-Toreros können sie auch leicht verzichten, wenn ihr Sohn für die volle familieneigene Arena in Merida sorgt. Die Tourneen durch die europäischen Stierkampfarenen und deren Medienecho garantieren eine unbezahlbare Publizität. Auf den undurchschaubaren Kanälen der weltweiten Stierkampfmafia wird vermutlich „einiges“ nach Mexiko zurückfließen.
Auch in deutschsprachigen Medien fand die Tierquälerei des Mini-Toreros großes Aufsehen:
* http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gZKzsICrJ7tzI9ycgR0rIGmS1TMQ
* http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/25/mini-torero/elfjaehriger-stierkaempfer-michelito-toetet-sechs-bullen-guinness-buch-rekord.html*
* http://www.sueddeutsche.de/panorama/373/456044/text/*
* http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf
*Bitte Leserbriefe schreiben!
Überraschend schnell hat Guinness World Records das widerliche Ansinnen des Michelelito-Clans, den 6fachen Stiermord als Weltrekord anzuerkennen, scharf zurückgewiesen: “Guinness World Records…..will not recognise the result. We do not accept records based on the killing or harming of animals.”
Bitte schreiben Sie an Guinness, um Ihre Zufriedenheit über diese Absage auszudrücken: http://www.guinnessworldrecords.com/corporate/contact_us.aspx und info@guinnessworldrecords.de
Quelle: www.stop-corrida.info
Quelle Foto: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gZKzsICrJ7tzI9ycgR0rIGmS1TMQ





Januar 28th, 2009 at 23:58
Widerlich! Was sind das für Eltern, die ihren Sohn dergestalt “fördern” und sein Tun auch noch im Guinness-Buch verewigt wissen wollen!!
Was sind das für Behörden, die diese Quälerei “gutheissen” und sie überhaupt erst ermöglichen? Sind das Vorbilder?
Was ist das für ein Kind, das an diesem perversen Spiel “Freude” hat, weil seine Eltern ihm diese vermitteln und eine familieneigene Arena hierfür bereitstellen?
Was ist das für eine Gesellschaft, die ein solches grauenhafte Spektakel sehen will und auch noch dafür bezahlt?
Für mich ist das weder Kinderarbeit, schon gar kein Kinderspiel, sondern einfach nur perverses Tun. Was sollen Kinder von solchen Eltern, Behörden und der Gesellschaft lernen, und was werden sie ihren eigenen Kindern später weitergeben?
Ein grauenhafter Irrsinn und für die armen kleinen Tiere eine unsägliche Qual! Wer Tiere so behandelt, ist auch für Menschen gefährlich.
Schluss mit diesem Wahnsinn!!!
Januar 29th, 2009 at 17:09
Die Perversion macht noch nicht mal halt vor 11jährigen Kindern. Die Eltern stolz darauf, dass Sohn schon töten kann. Die Eltern machen es den Kindern schon vor, wie töten gehandhabt wird. Dass ein Stier eine “Sache” ist und kein Lebewesen. Ich frage mich, wie diese Menschen das barbarische töten und quälen von Tieren mit ihrem Glauben vereinbaren. Pfui Teufl kann ich da nur sagen.Solche Menschen sind für mich nur ABSCHAUM.
Und in Deutschland geht die “Jägerschaft” auf Treibjagd, tötet was vorher herangezüchtet wurde, um ihrer Lust des Tötens nachzukommen. Das schlimmste hier dabei ist u.a., daß auch Kinder mit etwa 6 Jahren mitgenommen werden, die dann die erlegten “Trophäen” mit stolz erhobenem Haupt tragen dürfen. Das ist in meinen Augen genau so pervers, auch eine reine “Heranzucht” der nächsten Generation, mit der Animation zum töten.
Wann wird dieser barbarische Irrsinn, -egal ob Stierkampf, aufhängen u. quälen von Galgos, abknallen von Haustieren von Jägern, und vieles mehr – endlich von den jeweils zuständigen Regierungen gestoppt.
Es geht hier schließlich um Lebewesen, die auch ein Recht auf Leben haben.