Rothenburg (ddp-bay). Nach einer Prügel-Attacke auf ein sterbendes Pferd hat die Staatsanwaltschaft Ansbach ihr Ermittlungsverfahren gegen einen Rothenburger Kutscher eingestellt. Nach Zeugenangaben hatte der Beschuldigte den bei einer Stadtrundfahrt zusammengesackten Wallach mit Faustschlägen, Peitschenhieben und Fußtritten traktiert, um ihn zum Aufstehen zu bewegen. Dennoch erkannte die Staatsanwaltschaft laut Mitteilung von gestern keine «gefühllose, fremde Leiden missachtende Gesinnung» bei dem Kutscher.
Touristen hatten sich im Oktober 2005 über den vier Stunden währenden Todeskampf des Pferdes empört und Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Eine Gutachterin kam danach zum dem Ergebnis, dass dem Tier tatsächlich «ohne vernünftigen Grund erhebliche Schmerzen oder Leiden» zugefügt wurden. Strafbar sei dies jedoch erst, wenn die Tat «aus Rohheit» erfolge, teilte der zuständige Staatsanwalt mit. In diesem Fall sei der Kutscher infolge des Unfalls allenfalls überfordert gewesen. Dies sei bloß eine Ordnungswidrigkeit.
04.03.2006 SR
Quelle: http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=73840
Der entsprechende Thread dazu : www.pro-tierschutz.de





März 18th, 2006 at 09:39
Ich find dies eine Riesen Sauerei! Meines Achtens hätte der Kutscher eine Saftige Strafe bekommen müssen. Egal ob er überfordert war sowas darf nicht Passieren. Dieses Pferd konnt nur einen Leid tun. Ich Würde so einen Kutscher sämliche Pferde nehmen.
Juni 14th, 2006 at 18:08
Der Beitrag von Tabea wird gelöscht, da hier keine Beschimpfungen auf diesem Niveau zugelasen werden.
Der Admin (Holger)