Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. empfiehlt: Hunde mit dichtem Fell jetzt scheren!
Berlin/München, 13.07.2005. In Deutschland leben immer mehr Hunderassen, die ursprünglich aus wesentlich kälteren Regionen stammen. Man denke an Neufundländer oder Alaskan Malamuts. Das Haarkleid dieser Tiere schützt effektiv vor eisigen Temperaturen in ihren Heimatländern. Für Klimaverhältnisse in unserer gemäßigten Region ist es jedoch ungeeignet.
Da Hunde jedweder Rasse zudem nicht schwitzen können, sind ihre Fähigkeiten zur Thermoregulation begrenzt. Vermehrtes Hecheln und das Aufsuchen kühler Plätze sind die einzigen Möglichkeiten, die Hunde ausschöpfen können, um sich Erleichterung zu schaffen. Daher sind Schockzustände nach Kollabieren des Kreislaufs während der Hitzeperiode keine Seltenheit.
Dazu Frau Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V.: „Besonders älteren Tieren, die im Sommer ganz offensichtlich Kreislaufschwierigkeiten haben, kann der Besitzer helfen, indem er das Fell kürzt. Zu beachten ist hierbei lediglich, dass der Hund nach erfolgter Schur nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird. Ansonsten können tatsächlich auch beim Tier schwere Sonnenbrände die Folge sein!“
Scheren lassen kann man Hunde in einer Tierarztpraxis, im Hundesalon oder nach entsprechender Einweisung durch einen Fachmann auch eigenhändig
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-203,
Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).
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