DEUTSCHES TIERHILFSWERK warnt vor dem Kauf von kupierten Hunden im Ausland
Berlin, 08.12.2005. Seit 1987 ist es in Deutschland verboten Hundeohren zu amputieren, 1998 kam dann endlich auch das Kupierverbot für die Ruten hinzu. Leider sind immer noch kupierte Dobermänner, Rottweiler, Boxer usw. in unserem Straßenbild zu sehen. Dies ist auf die oft voreingenommene Meinung vieler Rassehundeliebhaber zurückzuführen, die nur einen kupierten Rassehund als reinrassig ansehen. Diese Praxis geht auf Kosten der Hunde. Denn das Kupieren führt dazu, dass die Hunde ihrer wichtigsten Kommunikationsmittel (Ohren und Rute) beraubt werden, was durch die beschlossenen Gesetze eigentlich verhindert werden soll.
Um die Gesetze zu umgehen, werden viele Hunde aber entweder direkt im Ausland bei dubiosen Züchtern gekauft (dort herrscht kein Kupierverbot) oder sie werden kurz nach der Geburt von ihren deutschen Züchtern ins Ausland verkauft, um dann wiederum kupiert nach Deutschland eingeführt zu werden.
Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. stellte am vergangenen Freitag fest, dass der Privatsender RTL mit einem an Ohren und Rute kupierten Dobermann für die kommende Staffel der Abendserie „nikola“ warb. Gegen diese Darstellung protestiert das Deutsche Tierhilfswerk e.V. aufs Energischste, nicht zuletzt weil es sich bei der Hauptdarstellerin der Serie, Mariele Millowitsch, um eine ausgebildete Tierärztin handelt bei der man die nötige Sachkenntnis der Problematik voraussetzen sollte. Durch eine mediale Präsenz manifestiert sich in der Öffentlichkeit das Bild von kupierten Rassehunden erneut und verhindert so die Akzeptanz der unkupierten Hunde.
Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. warnt vor dem Kauf von kupierten Rassehunden im Ausland und fordert die Medien auf, wenn überhaupt, mit unkupierten Hunden zu werben.
Das DEUTSCHE TIERHILFSWERK ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
John F. Pyka, Regionalpartnerbetreuer des DTHW, Tel.: 05254-935773 (Mobil: 0172-9281527).
DEUTSCHES TIERHILFSWERK e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
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Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34





Mai 3rd, 2006 at 13:03
hallo,
ich bin auf keinen fall einverstanden das die ohren und schwänze nicht mehr kupiert werden dürgen!
ich selber hate 3 boxer, 2 mit langen ruten und eine mit kurzer rute, die mit den langen ruten schlafen sich die schwänze blutig bis es nicht mehr geht! sie werden durch ihre lange rute behindert und quälen sich selber! gegen die ohren habe ich jetzt nichts , aber mit kupierten ohren sahen sie eleganter aus!
viele liebe grüße
stefanie!
p.s.: bitte respeltier was ich hier hingeschrieben habe!! ist meine meinung!
Mai 3rd, 2006 at 20:02
Hallo Stefanie,
selbstverständlich respektiere ich Ihre Meinung, auch wenn ich absolut nicht damit einverstanden bin.
Sie schreiben, daß die Hunde mit kupierten Ohren schöner ausgesehen haben. Das kann ich wirklich nicht finden. Sie sehen im Gegenteil irgendwie verstümmelt und verkorkst aus. Kupierte Ruten finde ich rein optisch nicht ganz so scheußlich, aber auch dies muß wirklich nicht sein. Kein Mensch hat das Recht, nur wegen des schöneren Aussehens an seinem Hund “herumzuschnippeln”.
Sie schreiben des weiteren, Ihre unkupierten Boxer würden sich die Schwänze blutig schlagen. Ja, was sollen denn dann andere Rassen sagen?! Dann müßten ja alle Doggen, Schäferhunde, Rhodesian Ridgebacks, Dalmatiner etc. mit blutigen Ruten herumlaufen! Das kann es ja wirklich nicht sein. Sicher wird so eine Verletzung im Einzelfall schon mal vorkommen. Dann kann es medizinisch gerechtfertigt sein, daß diesem Hund ein Stück Schwanz abgenommen wird – aber dann doch nur diesem und nicht automatisch jedem anderen auch!
Woher kommt eigentlich dieses abstruse Denken, einen Hund unserem Schönheitsideal anpassen zu wollen? Nur weil wir Menschen mithilfe der immer üblicheren Schönheits-OPs an uns herumbasteln, müssen wir dies doch nicht automatisch auf unsere Hunde übertragen. Unsere Hunde sind am schönsten wie sie sind – natürlich und mit Ohren und Schwänzen!
Katrin Meserth
Tierschutzverein Kronach
Januar 9th, 2008 at 23:48
ich bin für das kupieren sonst ist ein dobermann kein dobermann !!
Januar 9th, 2008 at 23:53
aber ich spende auch für die dobermannhilfe !! und setze mich dafür ein !!
Februar 28th, 2008 at 10:24
Hallo
Ich habe zwei Dobis die an der Rute Kupiert sind,ich lebe in Frankreich wo das
noch erlaubt ist . keiner hatte jeh mals ein gesundheitliches problem damit.
Ich verstehe nicht warum sich die Leute aufregen,gegen Springreiten sagt auch niemand was und kein Pferd wird mit einem Reiter auf dem Rücken geboren.Diese Tiere werden mit 80 Kilo übergewicht über einen Parkur gejagt,was den Gelenken sicher nicht gut tut und das über jahre.
Meine Dobis lecken sich auch nicht an den kupierten teilen,wie ein Hund das
bei verletzungen macht.
liebe Grüsse
Werner
März 2nd, 2008 at 20:29
Ich bin GEGEN DAS KUPIEREN!!
Mein Dobermann hat sich weder den Schwanz blutig geschlagen, noch ist sie sich auf die langen Ohren getreten. Das ist alles nachlaberei was ihr da macht, denn der “eigentliche” Grund ist doch, dass der Hund einfach nur goldig aussieht und nicht mehr so gefährlich (auch “elegant” genannt) und das ist LEIDER den meisten “Kupierfans” das wichtigste.
Man schaue sich nur die Leute an, die darauf beharren….
Und die “Spende” an den Tierschutzverein verursacht den Tieren auch nicht weniger Schmerzen…aber man kauft sich ja sooo gerne ein reines Gewissen…
Ich wünsche mir härtere Strafen diesbezüglich und unterstütze jede Organisation, die sich dafür einsetzt!
Gruß
Andrea
April 10th, 2008 at 12:20
Ich bin gegen das Kupieren.Mein Rüde ist ein Staffordshire-Bullterrier-Pitbull-Mix,alle seine Geschwister hatten Kupierte Ruten,ich bestand darauf,das meiner seine Originallänge behält!
Uns Kerlen kürzt man ja auch nicht einfach den Schwanz,nur weil manche Leute, m/w der Meinung sind,er sei zu lang,oder?
Juli 6th, 2008 at 21:49
hallo ich finde kupierte dobermänner viel hübscher die hunde wurden seid jeher kupiert und keiner fand es eine qual sie zu kupieren,falls ihr keine ahnung habt die hunde werden unter vollnarkose kupiert und nicht bei vollen bewusstsein also können sie wohl keine schmerzen haben und ausserdem ist das die sache der besitzer ob sie ihren hund kupieren oder nicht ich würde auch immer meine hunde kupieren lassen danach würde ich überhaupt kein fragen, ich hatte schon mal ein kupierten dobermann und ich würde auch nur kupierte hunde nehmen die lange rute passt nicht zum dobermann das wird sie auch in zukunft niedie tierschützer sollen sich mal um wirklich ernstere angelegenheiten kümmern als um so ein palaber nähmlich das tiere nicht misshandelt oder zu tode geprügelt werden oder das kampfhunde nicht zu kampfhunde abgerichtet werden und menschen auf der strasse gefährden.
Juli 30th, 2008 at 18:22
Hallo,
ich habe mal eine Frage, ich habe einen stafford (12 jahre) der hat jetzt Probleme mit einem Ohr, so daß es höchstwahrscheinlich kupiert werden muss.
Wie sieht das aus mit dem anderen Ohr ? Das wird doch wohl denn auch legal dem anderen angeglichen werden dürfen, oder ?
Und um einmal auf stefanie zurückzukommen, waran schlagen sich ihre Hunde die Schwänze kaputt ? Ich möchte mal behaupten Sie haben etwas wenig Platz bei sich, wenn ständig irgendwas im Weg steht woran sich ihre Hunde die Schwänze blutig schlagen, oder ? Mein Stafford hat denselben Schwanz möchte ich mal behaupten, und habe in 12 Jahren keinerlei Probleme gehabt.
Und persönlich finde ich sollte es eigentlich verboten sein an jedem anderen Lebewesen herumzuschnippeln, man schaue sich nur einmal die vielen kleinen Jungen die für ihr Leben gezeichnet sind nachdem Ihnen die Vorhaut ‘amputiert’ wurde, ich finde da sollte man anfangen mit Verboten und Bestrafen. Obwohl ich bezweifeln möchte, daß sich die Leute dadurch von ihrem Irrglauben abwenden.
http://www.rund-ums-baby.de/mehrsprachig/beitrag.htm?id=16982
Schauen Sie sich das einmal an wie krank unsere Gesellschaft doch ist, da bittet jmd um Hilfe bei der Verstümmelung seines Kindes, und in den Kommentaren ist noch nicht einmal ansatzweise Kritik zu sehen, und das in unserer ach so zivilisierten Gesellschaft. Ich finde es darum extrem aberwitzig das der Gesetzgeber mir verbietet an meinem Hund etwas abzuschneiden, während das überhaupt kein Problem darrstellt wenn ich das bei meinem Sohn machen würde, und paradoxerweise, falls ich eine Tochter hätte wäre die gesetzlich davor geschützt.
UND auch mit dem Risiko, daß die Herrman-Falle zuschnappt, sage ich mal ich bin für die Wiedereinführung des Reichstierschutzgesetzes von 1933.
MfG
André
August 14th, 2008 at 14:03
Hallo,
also ich finde ja, dass man am, des Menschen typischen, teilweise sehr schwachen Verhalten gegenüber Tieren, und mit ihnen, den IQ der jeweiligen Person sehr einfach festmachen kann.
Ich verstehe nicht ganz, was das Springen eines Pferdes mit dem verstümmeln von Körperteilen eines Hundes zu tun hat.
Wer dazu noch meint, dass der eine oder andere Hund “schöner” aussehen könnte, dem möchte ich zu seinem Selbstwertgefühl mein Bedauern mitteilen.
Die Aussage, nur ein kupierter Dobermann sei ein schter, bekam ich auch schon zu hören. Auch hier war schnell fest zu stellen, dass die Person eher dem Prekariat angehört.
Dieses “echt” finde ich zudem überaus amüsant, bedeutet doch echt so viel wie unverfälscht. Mmmh, mal drüber nachdenken?
Ich lebe ja mit meinen vier Hunden, zwei Dobermänner, eine deutsche Dogge, ein Huskymix, nach dem Motto: “Mach mit deinem Hund, was du auch möchtest, dass er es mit dir tut.” … und ich zumindest würde es meinen Hunden übel nehmen, wenn sie mir Schwanz oder Ohren entfernen.
…..
Ach so, zu “Schwänze blutig schlagen” noch etwas: Richte dich doch mal tiergerecht ein.
Weiter hab ich gar nicht gelesen, es meldete sich die Galle.
August 16th, 2008 at 08:23
Ganz genau Bernd,
und auch noch etwas zu Thema angleichen nach Kupieren eines Unfallohres:
Ein Nachbarskind hat sich im zarten Alter von 6 Jahren mit heißem Wasser verbrüht, die linke Seite von der Schulter bis zur Hüfte mit Teilen des Armes entstellt.
Sollte man jetzt die rechte Seite auch verunstalten, damits auf beiden Seiten gleich fürchterlich aussieht?
Und das ist eventuell auch der Übergang zum Kupieren; für die meisten Fürsprecher spielt es die Hauptrolle, dass ihr Hund zum Fürchten aussieht, und da ist nun wirklich ein kupierter einem unkupiertem Hund im “Vorteil”.
Arme Menschheit.
Dezember 7th, 2008 at 19:18
Was mich an solchen Diskussionen immer sehr belustigt ist die Tatsache das viele der hier vertretenen Moralisten die das Kupieren anprangern gerne mal lecker zu den Fastfood Ketten gehen (Regenwaldabforstung und Massentierhaltung) oder auch mal lecker zu dem berühmten Hähnchengriller (die kleinen Hühnchen stehe so lange im eigenen Dreck bis die Krallen durch das Ammoniak weggeätzt sind). Auch mit den in so manchem Billigladen erworbenen Klamotten (bei der Färbung die Flüsse verschmutzt werden, nicht schlimm, ist ja nicht in Deutschland, muss man sich nicht ansehen) freut man sich über die niedrigen Preise (Kinderarbeit sei Dank!). Der Hundehalter der seinen Hund kupieren lässt (möglicherweise unter Narkose und mit Laser) der ist ein böser Mensch! Auch wenn er sich 24/7 mit seinem Hund beschäftigt statt ihn wie viele andere Hundehalter nach der ersten Euphorie in der Wohnung verschimmelt zu lassen ist nicht beachtenswert. Es wird nicht mehr auf die Gesamtsituation geschaut sondern erst mal fleißig angeprangert. Ihr kotzt mich wirklich an! Ich habe einen Dobermann, er ist unkupiert, aber ich finde es einfach lächerlich erstmal pauschal auf alles loszugehen und selbst den ganzen Tag fröhlich Scheisse zu bauen. So, jetzt habe ich mich abgeregt! Lasst euch euer Döner schmecken, ihr Pfeifen!
Dezember 7th, 2008 at 19:21
Nachtrag zu Holgers Kommentar:
So eine Blödsinn ohne jeden Zusammenhang habe ich selten gelesen. Das Kupieren eines Nutztieres (das war der Hund nämlich mal) mit dem Amputieren bei einem Menschen zu vergleichen……ja, mit einem hast Du Recht. ARME MENSCHHEIT!! Du bist der größte Witz hier! Einfach zu 100% lächerlich!
Januar 20th, 2009 at 18:14
hi,
also leute um ehrlich zu sein ist ein unkupierter rottweiler auch kein rottweiler das muss einfach sein mein rotti ist jetz 1,5 jahre alt und (leider) unkupiert aber im sommer werde ich ihn kupieren lassen in italien nach diesem alter is es nicht wirklich gut zu kupieren aber naja das sind halt starke hunde bischen müssen sie schon einstecken können das leben ist nicht immer bequem
Februar 20th, 2009 at 00:43
also ich finde das ganze thema blöd.seit wievielen jahren werde hunde den gezüchtet? würden wir nicht irgendwelche hund rassen kreuzen – würden wir nicht soviele rassen haben stimmt.sondern wären wir immer noch bei unseren vorfahren den wolf.und wir müssten nicht darüber diskutiren ob kupieren oder nicht .ich finde es sollte jedem züchter selber überlassen werden ob die dies tun möchten oder nicht – sowie es auch bisher – bzw vorher war. dies sollte nur durch einen fachlichen arzt gemacht werden .wieso haben hunde die hängende ohren haben heufiger ohren krankheiten als die die steh ohren haben ?so als beisspiel.und mit der aussage sie so lassen wie sie von natur aus sind – hätte der mops auch nicht so eine ganz platte schnautze den die wurde immer kleiner versucht zu züchten – wobei dabei die athmenwege darunter leiden .aber darüber macht sich keiner sorgen .genauso wenig über tier transporte – aber das ist ja nicht schlimm schliesslich speisen wir ja auch die schweine und sie leben ja nicht mit uns in einer wohnung oder haus.
also alles womit man übertreibt geht zu lassten anderer
in diesem sinne soll es auch ausnahmen geben .
mfg rob
März 4th, 2009 at 23:21
hallo,
auch ich bin gegen das kupierverbot, denn das ist einfach nur wieder ein hetzthema sondergleichen.
1. der hund der fachgerecht kupiert wird, ist betäubt, und bekommt nach dem eingriff schmerzmittel.
dadurch das die ohren kupiert wurden, sanken die ohrenkrankheiten von 25% auf nur 5%.
dazu gehörte es jahrelang zum rassestandart.
die ohren, sind auch nach dem eingriff noch als kommunikationsmittel einsetzbar, das argument zieht also nicht!
der erste dobi hatte übrigens stehohren, die behänge wurden angezüchtet und sind für hundeartige (abstammend vom wolf) wiedernatürlich!
kein wolf oder wildhund, hat hängeohren!!!
mit dem kupieren und aufstellen, wurde also die natur wieder hergestellt.
2. das kupieren der rute hatte folgenden sinn: der hund zog sich an dieser dünnen rute oftmal wunden zu.
das wurde mitt dem kupieren beseitigt.
der hund hat noch mehr kommunikationsmittel als die rute.
um die stimmung eines hundes abzulesen, reicht die körperstellung, die ohrenstellung und die nackenhaare + maulpartie aus.
es wurde bewiesen, dass dobis und andere kupierte, sehr wohl ohne rute kommunizieren konnten und es dadurch keine probleme mit artgenossen gab.
3. das kastrieren ist auch auf eine art verstümmelnd und vor allem auch nicht weniger schmerzlos für den hund!!!
da schreit aber kein tierschützer, dass der hund dadurch sinnlose schmerzen erleidet und könnte ein hund sprechen, würde er sicherlich auch freiwillig auf diesen eingriff verzichten!!!
4. der tierschutz setzt sich für so einen blödsinn ein, aber gegen die qualzuchten unternehmt ihr nichts!!!!
arme dackel, die auf viel zu kurzen beinchen, einen viel zu großen körper schleppen müssen, arme cockerspaniel, die behänge haben, dass es schon beim ansehen schmerzt, armer bernhardiner, der grundsätzlich entzündete augen erleiden muss, oder wie wäre es mit dem deutschen schäferhund, dem die hüfte so weit runter gezüchtet wurde, dass er nun an hd leidet?
arme chinesiche schopfhunde, den das fell fehlt, oder die kleinen hunderassen, die unter pl leiden?
dann gibts noch den mops, der fett ist und dem die schnautze fehlt, oder auch die pekinesen?
ist das tierschutz für euch?
ihr kümmert euch um bagatellen, aber das erlaubt ihr, dass die tiere wegen des aussehens so kaputt gezüchtet werden?
ich frage mich, wer mehr leidet?
der kupierte dobi, der schmerzmittel bekommt und wo die wunden heilen, oder die qualzuchten auf deutschen tiermärkten, die mit dem makel, ein lebenlang leben müssen…
macht euch darum mal gedanken!!! und zwar alle, die meckern.
August 3rd, 2009 at 14:08
Privet!
Es wird immer ein für und wider geben.
Sicherlich ist es in den westeuropäischen Ländern nicht wirklich notwendig
den Hunden die Ohren oder Schwänze zu kupieren. Doch, es sollten auch nicht
immer nur die Maßstäbe dieser Länder angelegt werden. Warum verteufelt man
das Kupieren z.B. in Russland oder allgemein in Osteuropa? Dieses Argument,
dem Hund werden wichtige Kommunikationsmittel genommen ist völlig dumm
und eine Schutzbehauptung für jene in Westeuropa, die meinen nur deren
Meinung sei die richtige.
Kaukasische Ovcharki oder Centralasiaten, unkupiert, haben an den Herden in
den Weiten von Kazaxstan, der Ukraine oder in Sibirien nicht mehr den Hauch
einer Chance gegen Bären und Wölfe. Damit könnten diese Tiere ihren
Aufgaben nicht annähernd gerecht werden. Hat sich einer von den
Tierschützern einmal überlegt, welcher Schmerz ein zerfetztes Ohr und eine
abgebissene Rute bedeutet und dass dann meist der Tot sofort zur Stelle ist?
Ihr Westeuropäer sollt den Tieren ihre Ohren und Schwänze lassen, aber dort
wo die Hunde die Arbeit verrichten, und das seit tausenden Jahren, soll die
Klugheit der Hirten nicht als kriminell verteufelt werden.
Und noch etwas. So viel Leid, wie im Westen, müssen die Hunde an den Herden
nie ertragen. Bei uns sind es gleichberechtigte Arbeiter, denn der Hirt ohne den
Hund wäre verlorener, als ein Sandkorn in der Wüste.
Denkt mal darüber nach.
August 16th, 2009 at 19:51
Ich finde die Diskussion ja sehr interessant, allerdings muss ich mich als Dobermannhalter und -liebhaber bisweilen über manche Äußerungen sehr schämen.
Einen Dobermann macht sein Wesen aus, sein einmaliger Charakter und seine Bereitschaft für seinen Besitzer alles zu geben, was dieser in Liebe und Vertrauen von ihm fordert, egal auf welchem Leistungsfeld.
Ob die Ohren dabei hängen oder stehen und wie lang die Rute ist, ist dabei absolut nebensächlich.
Traurig dass noch immer Leute diese wunderbare Rasse halten, die meinen ,sie müssten sich durch den coolen, schnittigen, vollkupierten Hund profilieren um ihr eigenes Ego etwas aufzupolieren.
Was mich jedoch an dem Artikel auch extrem stört, ist dass jeder Züchter der in einem Land lebt, in dem noch legal kupiert werden darf, gleich als “dubios” gilt. Auch in anderen Ländern gibt es Zuchtvorschriften und sehr gute Züchter.
Wir Deutsche sollten uns nicht so sehr auf’s hohe Ross setzen, denn auch hier zu Lande würden sehr viele Züchter augenblicklich wieder zumS kalpell greifen, wenn es wieder erlaubt wäre.
Denn leider gibt es noch genug Klientel, die den Hund eben genau so haben will.
September 19th, 2009 at 08:35
Traurig traurig das noch immer der Aberglaube besteht das daß Kupieren der Ohren und Schwanz bei einigen Hunderassen der Reinrassigkeit zu zuordnen sei, sowas behaupten nur kleinkarierte Sesselpfortzer und Dackelbesitzer ala Hausmeister Krause denen wie unseren Politikern vor langer Weile nichts mehr einfällt und sich durch ihre Wichtigtuerei ihre fiktive Macht erhalten und behaupten wollen!
Hunderassen wie Stafford, Rottweiler, Doberman, ect. wurden von verantwortungsbewusten Züchtern (und ich schreibe wohl bewust verantwortungsbewuste Züchter!) die Ohren kupiert da diese Hunde so gut wie kaum ihre Ohren aufstellen können und dadurch vom Milbenbefall so anfällig und teilweise schwer betroffen sind was im Ernstfall bis hin zum Verlust des Gehörs und das Gleichgewichtssinns führt und teilweis unheilbar wird mal von den Leiden und Schmerzen ganz abgesehen ist das dann nur noch ein Hinvegitieren des Hundes aber kein Leben mehr, der Schwanz wurde meist des guten Aussehn´s kupiert, ah ja in der Schweinezucht werden den Ferkeln die Stoßzähne abgekniffen das sie das Geseuge de Sau nicht zerbeißen und die Schwänze kupiert das sie sich die Schwänze nicht gegenseitig abfressen…oh die bösen bösen Bauern…!!! Was wird uns noch alles verboten??? Wenn es wenigstens Sinnvoll wäre aber anstatt den Hunden auf natürlichen Wegen zu helfen wird die Gesundheit und das Leben der Hunde nur noch mehr belastet, es leben die Chemiekonzerne die auf Umweltkosten uns Hundehaltern und Züchtern genug Chemie auf kosten der Umwelt zur Verfügung stellen mit der wir unsere Hunde vollpumpen können um sinnlos provozierte Krankheiten zu heilen falls dies möglich ist.
Ach euch stöhrt das der Schwanz des Aussehen´s wegen kupiert wurde, na dann fangt mal an und lasst euch nicht mehr die Haare schneiten, rassiert euch nicht mehr und die Fingernägel werden ab jetzt auch nicht mehr geschnitten, ach das macht euer Ego nicht mit…na sowas!!!
Wie wäre es wenn mal gefragt wird warum etwas gemacht wird eh es verboten wird!
Urteil: Schuldig im Sinne der Anklage!
Begründung: Unwissendheit schützt nicht!
Strafmaß: Mögen euch alle betroffenen Hunde ans Bein pissen!
Oktober 4th, 2011 at 08:48
Hier kann jeder seine Meinung äußern, das bleibt jedem unbenommen. Gott sei Dank aber ist und bleibt die Verstümmelung der Hunde in Deutschland verboten. Und das ist gut so
Grüße schickt Angela
Oktober 14th, 2011 at 09:24
Hallo,
eine solche Diskussion üner “Meinungen” zu führen, ist nicht besonders sinnvoll, hier sollten biologische Fakten sprechen.
Zunächst möchte ich aber mal folgende Frage stellen:
Was macht es für einen Sinn, dem Hund hängende Ohren anzuzüchten, um sie dann abzuschneiden, damit sie wieder stehen? Die ursprüngliche Ohrenform der Art Canis lupus dürfte ja wohl jedem bekannt sein.
Die Rute hat von Natur aus eine bestimmte Länge und dient dem Caniden als Kommunikationsmittel und zum Ausbalancieren des Körpers. Mit dem Kupieren erreicht man 2 Dinge: 1. den Verlust eines Kommunikationsmittels, 2. durch das Fehlen der Balancefunktion Kompensationsbewegungen des Hundes mit dem Körper, was zu einem unnatürlichen Bewegungesablauf, hauptsächlich im Bereich der Wirbellsäule und langfristig zu Haltungsschäden führt. Wer einen kupierten Hund von hinten beim laufen beobachtet, oder auch eine Hunderasse, die von vorn herein einen kurz gezüchteten Schwanz hat, oder auch eine Rasse, die zu unnatürlicher Schwanzhaltung gezüchtet wurde und genötigt wird (z. B. Collie), der sieht deutlich,d ass diese Rassen verstärkt “mit dem Hintern wackeln”. Meinungen hin oder her, das Kupieren der Rute birgt zumindest ein gesundheitliches Langzeitrisiko.