Berlin/ München, 28.07.2010. Heute hat das Parlament von Katalonien Geschichte geschrieben. In einer Abstimmung des Parlaments stimmten 68 Abgeordnete  für die Abschaffung des Stierkampfes in der spanischen Provinz Katalonien. Nur 55 Abgeordnete votierten für die Beibehaltung dieses barbarischen Spektakels in den Arenen und neun enthielten sich. Bereits 1991 wurden die Stierkämpfe auf den kanarischen Inseln verboten.

Zunächst hatte das Parlament einem Volksbegehren zugestimmt, in dem 180 000 Katalanen die Abschaffung des Stierkampfes forderten, die von der Initiative PROU mobilisiert wurden.

Judith Brettmeister von der aktion tier – Geschäftsstelle München jubelt: „Auch wenn die Spanier immer mit großer Geste von der Fiesta sprechen, ist der Stierkampf doch nichts anderes als absolute Tierquälerei. Der Stier hat niemals die Chance diesen ungleichen Kampf zu gewinnen. Deshalb ist es an der Zeit, dass dieser umstrittene Brauch den Todesstoß erhält.“

Zu hoffen ist, dass durch das Stierkampfverbot in Katalonien, der ersten Provinz in Spanien, noch weitere Provinzen und auch Länder wie Frankreich, Portugal, Süd- und Mittelamerika folgen werden.

aktion tier – menschen für tiere e.V. ist eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

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