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Nun kommen sie wieder zu Tausenden auf diese herzlose Welt, all die ungeliebten und unerwünschten Katzenkinder. Die meisten von ihnen auf dem Heuboden einer Scheune. Wenn sie dann etwas größer sind und sich herauswagen, geschieht in vielen Fällen unglaublich Barbarisches  mit ihnen. Wie mir immer wieder berichtet wird, werden sie, diese liebenswürdigen Geschöpfe, erschlagen, ertränkt, vergiftet und noch vieles Grausige mehr. Auch Hundenachwuchs wird auf bestialische Art „entsorgt“. So wurde vor kurzem im Hasselrother Wald von einer Bekannten ein Wurf toter Welpen gefunden, die dort offensichtlich verhungert sind.  Ein Hund hat überlebt und wird jetzt von der Tierfreundin aufgepäppelt. Es muss doch auffallen, wenn eine trächtige Hündin da ist und später keine Welpen! Wie um alles in der Welt kann das in der heutigen Zeit noch immer sein, obwohl vom Tierschutzgesetz her unter Strafe gestellt, Tiere leiden zu lassen und erst recht zu töten.

Kastrationen kosten doch kein Vermögen! Am Geldmangel  liegt es auch oft nicht. Ich weiß von Bauern, die wirklich Geld haben, aber für diese „nutzlosen“ Tiere wollen sie keinen Cent ausgeben. Man kommt sich manchmal vor wie im 16. Jahrhundert. Da leiden Tiere ganz offensichtlich Hunger und wie bei den Kindern, schaut auch hier die Nachbarschaft geflissentlich weg, denn man will sich ja keinen Ärger einhandeln. Viele Landwirte oder sonstige “Tierproduzenten” sind ganz stolz darauf, immer Abnehmer zu finden. Nur werden die Tiere oft an Leute abgegeben, die überhaupt keine Ahnung haben oder ein Geschäft damit machen. (Näheres kann und will ich an dieser Stelle dazu nicht erläutern). So wurde in Freigericht eine Katze Tag und Nacht in einen Käfig gesperrt, bis sie entkommen konnte. Auch da hat sich erst mal niemand um das schreiende Tier gekümmert. – Es stammte von einem Landwirt in der Region und war an einen jungen Mann abgegeben worden.

Wir vom Tierschutz  bitten deshalb alle Landwirte inständig darum, ihre Katzen und Hunde kastrieren zu lassen, um solches Elend zu vermeiden. Soweit uns bekannt ist, haben die Landwirte hierbei günstigere Konditionen als Privatpersonen. Auch das Argument, dass kastrierte Katzen träge werden und nicht mehr auf Mäusefang gehen,  stimmt so einfach nicht. Das ist ein uralter Zopf, der nicht der Wahrheit entspricht. Gerüchte halten sich offenbar auf dem Lande besonders hartnäckig. So auch das Gerücht, Katzenfell helfe hervorragend gegen Rheuma. Ausgemachter Blödsinn – bestätigt die Deutsche Rheumaliga!

Eine weitere Bitte an die Katzenbesitzer von uns Tierschützern ist auch, dass die Katzen mit Futter versorgt werden! Sie können sich heute nicht mehr wie vor Jahrzehnten  nur von Mäusen ernähren. Hungrig und beinmager müssen sie sich auf die Suche nach Futter begeben. Teilweise werden sogar die beschimpft, die ein Herz für Tiere haben und ihnen Futter bringen.

Wir danken allen einsichtigen Tierfreunden und jenen, die sich schon immer für das Wohl der Samtpfoten interessiert haben!

Mit tierfreundlichen Grüßen

Deutscher KATZENschutz

NO CATNAPPING DKNC e.V.

Renate Tschirlich, 2. Vorsitzende
Renate-Neuses@t-online.de

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Petition gegen das Leid unserer schutzbedürftigen Mitgeschöpfe:  http://www.ksvo.katzenhilfe-westerwald.de/

“Die Größe und den moralischen Fortschritt
einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandelt.”

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