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Heute erreichte uns ein Kaninchen-Hilferuf! Es geht es um eine "Zuchtanlage", vollgestopft mit 200 Kaninchen (!!), alles mittelgroße bis Riesen, in der wöchentlich ca. 10 Tiere umkommen.  Die Tiere sitzen teils in morschen "Hasenkästen", wo die Böden durchbrechen, sie fallen dann zu denen in den darunterliegenden Boxen, wo sie sich gegenseitig schwer verletzen, totbeißen oder einfach "nur" dicht zusammengedrängt vor sich hin vegetieren, (mehr oder weniger) lebende sitzen auf ihren toten Artgenossen.

Sie bekommen so gut wie nie Wasser, sitzen wohl schon immer in ihren eigenen Fäkalien und werden mit Supermarktabfällen ernährt, was ja erst mal nichts so schlimmes wäre, wenn dabei nicht auch jede Menge Kohl etc. dabei wäre. Die meisten von ihnen sind also in einem denkbar schlechten Zustand, sind abgemagert, haben aufgeblähte Bäuche.

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Die Kaninchen können problemlos gerettet werden, sofern es Plätze für sie gibt. Ansonsten ist momentan damit zu rechnen, daß sie getötet werden (wenn sie nicht "von alleine" sterben).

Dazu muß natürlich noch gesagt werden, daß sehr viele weibliche Tiere wahrscheinlich schwanger sind. Vor Ort verhält es sich momentan so, daß die meisten Babies direkt nach der Geburt von ihren Müttern getötet werden, womit auch (bis auf wenige Ausnahmen, die es ja immer mal wieder gibt) auf Pflegestellen zu rechnen wäre, da sich die Kaninchen ja gar nicht so schnell akklimatisieren können… Tierärztliche Versorgung werden sie wahrscheinlich alle benötigen.

Erwähnenswert ist an der Stelle sicher noch, daß auch vom Besitzer der Kaninchen zu Ostern und Weihnachten jede Menge "Hasenbraten" abgenommen werden – er ist schließlich "der nette Bauer von nebenan"… Diese soll nicht suggerieren, daß es ok ist, Tiere einzusperren und umzubringen, wenn sie denn "gut gehalten" werden, aber der vorliegende Fall zeigt nur mal wieder zu deutlich, daß Tierausbeutung und -leid nicht nur irgendwo im Verborgenen geschehen, sondern auch mitten unter uns.

Die Kaninchen befinden sich alle bei 63571 Gelnhausen (knapp 50 km östlich von Frankfurt/Main).

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Wer helfen kann, schicke mir bitte eine kurze Email, ich gebe dann gern die Telefonnummer der für die Rettungsaktion Verantwortlichen weiter, an die man sich auch mit weiteren Fragen wenden kann.

Kontakt:
Tanja Mueller
eMail: tanja@antispe.de

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