Berlin/München, 16.12.2008. In diesen Tagen erfreuen sich Mensch und Tier an der seit langem herbeigesehnten geschlossenen Schneedecke. Wildes Schneeballwerfen unter Zwei- und Vierbeinern ist demzufolge fast ein „Muss“. Doch wer dabei leider mit Widerwillen auf die weiße Pracht reagiert, ist der Magen des tierischen Mitspielers.

„Der obere Verdauungstrakt eines Hundes erweist sich oft als sehr anfällig gegen Schnee“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V.. Auch wenn winterliche Spiele mit dem besten Freund des Menschen große Freude bereiten, ist daher Vorsicht geboten. Beim Bälle Fangen werden Schneebrocken abgeschluckt. Die Magenschleimhaut wird durch die Kälte gereizt. Erbrechen ist die Folge.

„Schlimmstenfalls gesellt sich blutiger Durchfall hinzu, der ohne Medikamente nicht zu stoppen ist“, skizziert die Tierärztin die therapiebedürftigen Fälle. Splitbeimengungen oder Reste von Streusalz können den Krankheitsverlauf zudem negativ beeinflussen.

Wenn Besitzer schon im Vorfeld Kenntnis von der Empfindlichkeit ihrer Lieblinge haben, sollten sie daher ihre Hunde daran hindern, Schnee zu fressen, um ernsthafte Folgen zu vermeiden.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

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