Das Deutsche Tierhilfswerk E.V. erinnert: Kaninchen sollten jetzt geimpft werden!
München/Berlin, 08.03.2005. Nicht nur Hunde und Katzen müssen vor Infektionskrankheiten durch Impfungen geschützt werden. Auch für Kaninchen existieren Impfstoffe, die die Langohren vor den gefährlichsten ansteckenden Krankheiten prophylaktisch schützen.
Es handelt sich dabei um die häufig auftretende Myxomatose und die gefährliche hämorrhagische Septikämie der Kaninchen. Die Erreger dieser Seuchen werden auch indirekt übertragen, das heißt auch in der Wohnung lebende Kaninchen sind gefährdet. Die Impfungen sollten im März durchgeführt werden. Gegen Myxomatose muss halbjährlich nachgeimpft werden, gegen die Septikämie genügt eine jährliche Wiederholung.
Frau Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim Deutschen Tierhilfswerk E.V., warnt eindringlich: „Wer einmal ein Kaninchen gesehen hat, das an Myxomatose erkrankt ist, vergisst nicht mehr, sein Tier zu impfen. Alle Körperöffnungen schwellen zu, Eiter tritt aus, die Tiere stellen die Futteraufnahme ein und sterben qualvoll. Therapie gibt es keine, nur ein ganz geringer Prozentsatz überlebt.“
Deshalb appelliert das DTHW an alle Kaninchenhalter, die Impfung regelmäßig durchführen zu lassen. Auf Zuchtausstellungen ist sie sogar vorgeschrieben, was erkennen lässt, wie wichtig der Impfschutz ist.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW – Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-203,
Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).
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