Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. warnt: Kaninchen und Meerschweinchen sind besonders gefährdet.

Berlin/München, 30.06.2005. Alles spricht mit Recht davon, Hunde an heißen Tagen nicht im Auto zurück zulassen. In diesem Zusammenhang geht eins völlig unter: Meerschweinchen, Kaninchen und Chinchillas verkraften die Hitze noch viel schlechter. Schon ab Umgebungstemperaturen von über 25°C kann es für diese Tierarten kritisch werden. Allzu leicht kommt es zum tödlichen Hitzschlag.

Dr. Tina Kugler, Tierärztin beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. erklärt: „Genauso wie Hund und Katze können Heimtiere nicht schwitzen. Hinzu kommt, dass bei ihnen die Regulation über die Zunge durch Hecheln ausfällt. Denn sie stammen ursprünglich aus Regionen, in denen nie derart hohe Temperaturen erreicht werden. Daher ist ihr Körper auch nicht darauf eingestellt, Hitzewellen zu verkraften.“

Deshalb muss der Tierhalter dafür Sorge tragen, dass seine Schützlinge entsprechend untergebracht werden. Gänzlich ungeeignet sind Plätze am Fenster. In den Sommermonaten bieten sich kühle Kellerräume als Übergangslösung an. Ventilatoren sollten grundsätzlich nicht zum Einsatz kommen, da Zugluft vermieden werden muss. Wer keinen Keller hat, kann durch kalte, feuchte Tücher, mit denen der Käfig abgedeckt wird, für Linderung sorgen. An nicht ganz so heißen Tagen sind Ausläufe im Grünen mit ausreichenden Schattenplätzen optimal. Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. berät bei der Gestaltung derartiger Ausläufe gerne, Bauanleitungen für Behausungen können auf Anfrage verschickt werden.

 

 

Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW – Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-203,

Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@tierhilfswerk.de).

 

 

 

Deutsches Tierhilfswerk e.V.

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