Berlin, 22.02.2008. Immer wieder erreichen uns Meldungen über Tiere, die in nicht abgedichtete Kellerschächte gefallen sind. Viele gehen dann elendig zugrunde. Igel, Mäuse, Vögel, Eidechsen und anderes Kleingetier sind hier besonders gefährdet. Wenn die Tiere nicht entdeckt werden, verhungern oder verdursten sie. „Diese Unfälle lassen sich leicht vermeiden, denn es macht nicht viele Umstände, die Schächte abzudecken“, so Ingeborg Polaschek von der aktion tier-Fachberatungsstelle für Wild- und kleine Haustiere.
Aber Vorsicht: Oft sind die Maschen eines Schutzgitters nicht engmaschig genug, so dass kleine Tiere auch noch hier durch fallen können. In jedem gut sortierten Baumarkt erhält man sogenannte „Ungeziefer-Schutzgitter“, die aus einem langlebigen Gewebe gefertigt und leicht anzubringen sind. Auch Fliegendraht lässt sich hierfür prima verwenden. Gruben, Schächte und Gräben, die in der Zeit von Baumaßnahmen ausgehoben wurden, sollten mit innen schräg hinein gelegten Brettern ausgerüstet werden. So können Tiere mit dieser Ausstiegshilfe selbstständig wieder ins Freie gelangen. Dasselbe gilt auch für außen liegende Kellertreppen.
Wenn Sie, liebe Tierfreunde, diese kleinen Hinweise beachten, können in harmonischem Miteinander von Mensch und Tier viele Tierleben gerettet werden.
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