München/Berlin, 30.03.2010. Zu Ostern werden in Deutschland die meisten Eier konsumiert. Aber während früher traditionell viele Eier zuhause bunt gefärbt wurden, werden sie heute bereits gefärbt an der Ladentheke erstanden. „Doch Vorsicht ist geboten“, rät Judith Brettmeister von der aktion tier Geschäftsstelle München, „ bei gefärbten Eiern besteht keine Kennzeichnungspflicht“. 2004 hat der Gesetzgeber einen europäisch einheitlichen Eierstempel eingeführt. Dieser obligatorische Erzeugercode gibt bei rohen Eiern genaue Informationen über Herkunft der Eier und Haltung der Legehennen. „Eine Kennzeichnungspflicht für gefärbte Eier gibt es nicht. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den meisten gefärbten Eiern um Käfigeier aus dem Ausland handelt“, merkt Judith Brettmeister an.

Aus tierschützerischen Erwägungen sollten nur Eier aus Öko- oder Freilandhaltung gekauft werden. Wer unbedingt bereits bunt gefärbte Eier erwerben will, sollte dies nur im Bioladen tun. Am besten man kauft ungefärbte Bio-Eier und färbt sie zuhause mit Pflanzenfarben.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

Weitere Informationen bei:
Judith Brettmeister, aktion tier – Geschäftsstelle München, Tel.: 089/75 969 252 (Judith.Brettmeister@aktiontier.org).

aktion tier – menschen für tiere e.V.

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