Berlin/München, 13.02.2006. Verdorbenes Geflügelfleisch, umetikettierte Kalbsschnitzel, Gammel-Brühwürste, Ekelwild und noch immer ist kein Ende in Sicht.

Neu an dem Wildfleischskandal aus Bayern ist, dass es sich bei Berger Wildfleisch um Europas größten Wildfleischhändler handelt und deshalb nicht davon auszugehen ist, dass es sich hier um eine einzelne Manipulation handelt. Es liegt nahe, dass es sich bei diesen Verfehlungen um eine gezielte, planmäßige rechtswidrige Vorgehensweise handelt. Das Ausmaß des Skandals wird erst dann zu Tage kommen, wenn die Schwächen und Nachlässigkeiten, die die bisherigen Fleischkontrollen aufweisen, behoben sind.

Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München: „Das Deutsche Tierhilfswerk e.V. möchte deshalb noch einmal auf die aktuelle „Fleisch-Positivliste“ mit 3.000 Biofleisch-Anbietern verweisen. Biofleisch unterliegt nicht nur sehr strengen Kontrollen, die Produzenten müssen auch wesentlich höhere Tierschutzstandards einhalten. Vor allem kann der Verbraucher das Fleischprodukt zurückverfolgen, -from stable to table- .“

Die Biofleisch-Positivliste kann kostenfrei im Internet unter www.tierhilfswerk.de (Rubrik: „Service“ – „Download“) abgerufen werden oder telefonisch unter 089/75969252 bestellt werden.

 

Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 

Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-75969252 (judithschmalzl@tierhilfswerk.de)

 

Deutsches Tierhilfswerk e. V.

Pressestelle

Kaiserdamm 97
14057 Berlin

 

Tel.: 030-301038-33

Fax: 030-301038-34

www.tierhilfswerk.de

 

 

 

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