Die Hundehilfe Russland e.V. möchte Euch nachfolgende wahre Geschichte aus Moskau
nicht vorenthalten.
Jemand hatte einen Hund, einen hübschen Rüden, vor den Eingang einen Geschäftes nahe einer U-Bahn Station gebracht und sagte ihm, er solle warten. Dieser Mensch kam aber nicht wieder, um den vor dem Eingang auf ihn wartenden Hund abzuholen. Dieser Mensch verließ den Laden durch eine andere Tür. Er ließ den Rüden dort einfach sitzen, alleine, in der Kälte.
Der Hund wartete treu vor dem Eingang, ging nicht weg, Tag ein, Tag aus. Wenn er weg gejagt wurde, kam er sofort wieder zurück, auf denselben Platz und wartete. Er schaute Menschen die aus dem Geschäft gingen an. Ein paar mal, sprang er auf vor Freude und lief einem Menschen entgegen. Endlich bist Du da! Aber er hatte sich getäuscht, traurig kehrte er zu seinem Platz zurück und glaubte, sein Mensch wird gleich rauskommen und ihn wieder nach Hause mitnehmen.
Tage lang verweigerte der Hund ihm angebotenes Essen. Er saß nur da und schaute mit seinen traurigen Blick zum Eingang des Geschäftes und hoffte, gleicht kommt mein Mensch raus.
Es vergingen ca. 3 Wochen, der Mensch kam immer noch nicht, der Hund saß aber immer noch jeden Tag auf demselben Platz und wartete.
Mittlerweile nahm er das Essen an, was Frauen, die sein Leid nicht mit ansehen konnten ihm brachten, abends legten sie ihm was auf den eiskalten Boden hin. Der Rüde nahm darauf Platz und ließ sich zudecken. Bis zum nächsten Morgen.
Es gab auch jemanden, der ihn mitnehmen wollte. Aber er ging nicht mit, denn er hatte etwas Wichtiges zutun. Er wartete auf seinen Menschen, der ihm befahl auf dieser Stelle auf ihn zu warten!
Manchmal hielt er es nicht aus und musste heulen. Er ging etwas weg von dem Eingang des Geschäftes, setzte sich mit dem Gesicht zur Wand und heulte, er heulte laut, er wollte nach Hause, zu seinem Menschen. Doch sein Mensch hörte ihn nicht. Ihn hörten aber andere Menschen die aus der U-Bahn Station kamen, und Angst hatten vor diesem großen laut heulenden Hund. Danach ging er wieder auf seinen Platz und wartete.
Irgendwann konnten einige Frauen sich dieses Leid nicht mehr ansehen, zudem war es auch gefährlich für den Hund weiter dort zu bleiben. Sie organisierten eine Pflegestelle und ein Auto und kamen um den Hund abzuholen. Sie gaben ihm den Namen DAR. DAR wollte aber nicht mit, er musste doch auf seinen Menschen warten, denn er hatte ihm befohlen dort zu warten. Mehrere Menschen versuchten DAR ins Auto zu bekommen, aber er wehrte sich mit all seiner Kraft. Am Auto angekommen, sprang DAR plötzlich von selber rein, setzte sich hin. Und schaute zum Eingang des Geschäftes. Er saß leise da, und ihm liefen die Tränen. Er weinte leise und solange das Geschäft nicht aus seinem Blickfeld verschwand, ließ er ihn nicht aus den Augen, aus denen Tränen liefen.
Die Frauen, Tierschützerin die ihn abholten, haben schon einiges gesehen, so was aber noch nie.
Seit ein paar Tagen ist DAR auf einer Pflegestelle und taut langsam auf. Er hat jedoch Angst die Wohnung zu verlassen. Hat er Angst dass er wieder verraten wird?
***
DAR ist Gott sei Dank noch auf die richtigen Menschen getroffen, die ihm beistehen und sich um ihn bemühen, aber die Realität sieht leider anders aus.
In Moskau leben Hunderttausende von Straßenhunden, um die sich niemand bemüht, die sich traurigerweise schon von Straßenkatzen ernähren, die niemand medizinisch versorgt und ihnen ein Gefühl von \”Gewolltsein\” vermittelt.
Wir wissen, dass wir nicht allen Tieren helfen können, aber wir können helfen und tun es auch! Dies können wir aber nur mit Ihrer/Eurer Hilfe! Der Winter war hart, unsere Kasse ist leer und wir benötigen dringend Spenden!
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Bianca Heiden
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