Liebe Tierfreunde,
im Zuge des G8-Gipfels vom 13. – 17. 07.06 in St. Petersburg soll die ganze Stadt von Streunerhunden und -katzen “gesäubert” werden. Bitte protestieren Sie mit folgendem Muster-Brief!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Augenzeugen haben berichtet, wie brutal die Behörden von St. Petersburg zur Zeit gegen Streunerhunde vorgehen: Zwei Hunderudel lebten in der Nähe der Metrostationen “Dibenko” und “Prospekt Bol’shevikov”. Eine Gruppe von Pensionisten fütterte die Tiere und kümmerte sich um sie. Die Hunde waren kastriert und gekennzeichnet, alle hatten Namen.
Am Abend des 18. Januars, als die Temperaturen auf minus 25 °C sanken, riefen fast alle Fernsehstationen dazu auf, Obdachlosen und streunenden Tieren Zuflucht in den Metro-Stationen zu gewähren. Einige Menschen nahmen die Hunde mit und brachten sie zum Aufwärmen in die Station. Der Stationsvorsteher alarmierte die Behörde, und die Hunde wurden vor den Augen der Metro-Passanten mit Dithylin vergiftet. Trotz Lebensgefahr (Dithylin ist auch für Menschen tödlich) versuchten einige Leute vergeblich, mit ihrem eigenen Körper die Tiere zu schützen. Dithylin ist eine Substanz, die den Tod durch langsames und qualvolles Ersticken herbeiführt und ist für Veterinärzwecke in allen zivilisierten Ländern der Welt verboten.
Mit einer brutalen Kampagne sollen in St. Petersburg zur Zeit Streuner beseitigt werden. Die Kampagne ist Teil der Vorbereitungen für den G8-Gipfel im Juli dieses Jahres. Das Budget für die “hygienische Säuberung” der Stadt wurde von 6 Millionen Rubel im Jahr 2005 auf 8,237 Millionen Rubel im Jahr 2006 erhöht. Am 16. Januar wurde ein Konzept verabschiedet, wonach ab 1.Juli 2006 streunende Tiere auf “humane” Weise eingefangen werden müssen. (Wir nehmen an, daß vor diesem Datum alle Mittel erlaubt sind.) Im Moment wird bei ausgewachsenen Hunden Dithylin verwendet, Welpen werden gegen Mauern geschleudert, Katzen werden mit Angelhaken gefangen, so daß ihnen
die Eingeweide heraushängen. Das Problem ist, daß die für die Durchführung der Säuberung verantwortlichen Politiker – wie Youri Andreyev, S.V. Chelekov und V.S. Antonov – diese Tiere offenbar hassen.
Wir appellieren an die Regierung der russischen Föderation, dieses brutale Morden unschuldiger Geschöpfe sofort zu beenden und es der Kontrolle von Tierschutzorganisationen zu unterstellen, wie die “Säuberung” der Stadt vorgenommen wird.
Mit freundlichen Grüßen
XXX
Bitte senden an:
An die
Botschaft der Russischen Föderation
Reisnerstr. 45-47, A-1030 Wien
Tel. (+43) 01-7121229, 7131215
Fax: (+43) 01-7123388
email: rusemb@chello.at
Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann
Animal Spirit – Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at





März 15th, 2006 at 10:45
bitte rettet die Tiere
März 16th, 2006 at 21:12
Habe auch eben den Protestbrief abgeschickt.
Nur ein kleiner Tipp: für Briefeschreiber aus Deutschland ist vielleicht die russische Botschaft in Deutschland die bessere Adresse:
Botschaft der Russischen Föderation,
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
Tel.030/229-11-10, 030/229-11-29
Telefax 030/229-93-97
info@russische-botschaft.de
Juli 21st, 2006 at 12:43
ich bin entsetzt wie in ihrer stadt petersburg mit streunern jeglicher art umgegangen wird.ich weiss das es auch in dieser stadt liebe menschen gibt d ie sich um solche tiere kümmern.ein wenig mühe und man kann bestimmt einige dieser tiere in deutsche tierheime vermitteln.lassen sie es nicht zu,dass
diese tier auf so grausame weise umgebracht werden.dies würde einen grossen schatten auf ihr land werfen
mit freundlichen grüssen ute j.