Berlin/München, 02.03.2006. Der Nachweis des Vogelgrippevirus bei einer Katze treibt die Panik auf die Spitze. Verängstigte Tierbesitzer liefern ihre Stubentiger massenweise in den Tierheimen des Deutschen Tierhilfswerks e.V. ab, aus Angst sich selber zu infizieren. Auch von Tiermorden wird berichtet.

Doch zu diesen übertriebenen und verantwortungslosen Reaktionen besteht keinerlei Anlass. Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim Deutschen Tierhilfswerk stellt klar: „Weltweit ist bisher kein einziger Fall einer Virusübertragung von der Katze auf den Menschen bekannt.“

Das Deutsche Tierhilfswerk appelliert deshalb an alle Tierhalter, Ruhe zu bewahren. Treten bei Haustieren Symptome wie Mattigkeit und Fressunlust auf, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser klärt ab, welche Erkrankung vorliegt. Normale Erkältungen sind zu dieser Jahreszeit an der Tagesordnung. Elastische Halsbänder mit Glöckchen können zudem helfen, Kontakte zwischen Vogel und Vierbeiner zu verringern.

 

 

Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

 

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Veterinärin, Tel.: 089-89146676 (tierarzt@tierhilfswerk.de).

 

 

Deutsches Tierhilfswerk e.V.

Pressestelle

Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33

Fax: 030-301038-34

www.tierhilfswerk.de
 

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