
Das Deutsche Tierschutzbüro veröffentlicht heute eine aktuelle Videodokumentation zum Thema betäubungslose Ferkelkastration, mit welcher dem Verbraucher erstmals Einblick in die brutale Praxis der Schweinemäster gegeben wird. Hintergrund der Kastration der männlichen Jungschweine ist die Verhinderung des typischen Ebergeruches, der in der Pubertät der Tiere hormonell bedingt entsteht. Da Marktforschungen ergeben haben, dass Verbraucher diese Geruchsnote nicht wünschen, werden Ferkel kastriert – so wird die für die Entstehung verantwortliche Hormonproduktion unterbunden. Die betäubungslose Kastration ist nach der letzten Neufassung des Tierschutzgesetzes vom Frühjahr 2006 erlaubt, solange das Ferkel nicht älter als eine Woche ist.
„Mit Hilfe eines Skalpells werden den Tieren mit schnellen Schnitten die Hoden herausgerissen, dieser Eingriff dauert nur Sekunden, eine Narkose gibt es nicht“, so Ingo Schulz vom Deutschen Tierschutzbüro. Das ohrenbetäubende Schreien der Tiere wird dabei ignoriert, obwohl Studien mittlerweile nahelegen, dass es sich hier eindeutig um Schmerzensschreie handelt. In vielen Ländern ist das betäubungslose Kastrieren deshalb bereits seit längerem verboten.

Nur selten lassen sich die Akteure in der industriellen Massentierhaltung in die Karten schauen und bei der Arbeit beobachten, die 20-minütige Videodokumentation gibt einen eindrucksvollen Einblick in die grausame Praxis der Mäster. Die routinierte Akkordarbeit der Mäster schockiert, einmal mehr wird der Umgang mit dem Tier als Ware auf brutale Art vor Augen geführt.
Ein Trailer kann auf der Website des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de angesehen werden.
Die Videodokumentation „Das Schreien der Ferkel – wenn Schweine betäubungslos kastriert werden“ kann über den Shop des Deutschen Tierschutzbüros bezogen werden. Kontakt: www.tierschutz-videos.de oder Tel.: 0221-20463862. Der DVD-Film hat eine Spieldauer von 20 Minuten.
Direktlink: http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Das-Schreien-der-Ferkel-Folterkammer-Schweinestall::24.html
Weitere Informationen bei:
Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).
Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Tel.: 0221-20463862
www.tierschutzbuero.de
www.tierschutzbilder.de
www.tierschutz-videos.de
update 11.07.09
PRESSEMITTEILUNG
Deutsches Tierschutzbüro – Recherche, Dokumentation und Aufklärung im Bereich Tierschutz
EU-Kommission lässt Impfstoff gegen Ebergeruch zu – Endlich Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration geschaffen
Deutsches Tierschutzbüro verweist auf aktuelle Videodokumentation „Das Schreien der Ferkel“
Die Europäische Kommission hat einen Impfstoff für männliche Schweine zugelassen, der die Entstehung des sogenannten Ebergeruchs unterbinden kann. Damit steht nun auch in Deutschland endlich eine Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration zur Verfügung. Der Impfstoff unterdrückt die Hodenfunktion und damit die Produktion der für den Ebergeruch verantwortlichen Hormone. Die Impfung gegen Ebergeruch ist nun in insgesamt 52 Ländern zugelassen.
Bisher werden in Deutschland pro Jahr ca. 20 – 25 Millionen männliche Mastferkel betäubungslos kastriert. „Mit Hilfe eines Skalpells werden den Tieren mit schnellen Schnitten die Hoden herausgerissen, dieser Eingriff dauert nur Sekunden, eine Narkose gibt es meist nicht“, so Ingo Schulz vom Deutschen Tierschutzbüro. Das ohrenbetäubende Schreien der Tiere wird dabei ignoriert, obwohl Studien mittlerweile nahelegen, dass es sich hier eindeutig um Schmerzensschreie handelt. In vielen Ländern ist das betäubungslose Kastrieren deshalb bereits seit längerem verboten.
Betäubungslose Kastration von Ferkeln ist auch das Thema einer aktuell vom Deutschen Tierschutzbüro veröffentlichten Videodokumentation, mit welcher dem Verbraucher erstmals Einblick in die brutale Praxis der Schweinemäster gegeben wird. Nur selten lassen sich die Akteure in der industriellen Massentierhaltung in die Karten schauen und bei der Arbeit beobachten, die 20-minütige Videodokumentation gibt einen eindrucksvollen Einblick in die grausame Praxis der Mäster. Die routinierte Akkordarbeit der Mäster schockiert, einmal mehr wird der Umgang mit dem Tier als Ware auf brutale Art vor Augen geführt.
Ein Trailer kann auf der Website des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de angesehen werden.
Die Videodokumentation „Das Schreien der Ferkel – wenn Schweine betäubungslos kastriert werden“ kann über den Shop des Deutschen Tierschutzbüros bezogen werden. Kontakt: www.tierschutz-videos.de oder Tel.: 0221-20463862. Der DVD-Film hat eine Spieldauer von 20 Minuten.
Weitere Informationen bei:
Ingo Schulz, Deutsches Tierschutzbüro, Tel.: 0221-20463862 (info@tierschutzbilder.de).
Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Tel.: 0221-20463862
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Juli 8th, 2009 at 14:24
Wenn der Mensch schon Tiere essen muss, dann soll er ihnen doch wenigstens eine narkotiesierte Kastration und ein artgerechtes Leben gönnen. Ich bin der Meinung, das die Regierung Biobauern mehr fördern sollte und auch das Tierschutzgesetz überarbeiten muß. Es kann nicht angehen, dass man einen Ferkel ohne Narkose die Hoden rausschneidet. Gerade Schweine sind hochintelligent und ihre Schmerzensschreie und die Angst überträgt sich auf die Artgenossen. Wenn einer der Ferkelkastrierer am eigenen Leib erfährt, wie weh es ohne Narkose tut…Wir sind doch angeblich die Krone der Schöpfung. Dann sollten wir uns auch so verhalten.