Berlin/ München, 11.05.2010. Katzen lieben es sauber, Tierbesitzer meist auch. Daher wird in Katzenhaushalten regelmäßig gewienert und an Putzmittel dabei nicht gespart. Wer will schon, dass die Wohnung nach Katze riecht?
„Mit Reiniger versetztes Putzwasser kann für Katzen extrem schädlich sein“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, die als Tierärztin für aktion tier e.V. tätig ist. „Gesunde Katzen haben einen ausgeprägten Fellpflegetrieb. Sie wälzen sich auf den gereinigten Böden und lecken danach die Putzreste vom Fell. So vergiften sie sich allmählich indirekt selbst“, erklärt sie den Weg des Giftes vom Fußboden in den Katzenkörper.
Putzlappen, die schon bei der Herstellung mit Reinigern getränkt werden, sollten Tierhalter gar nicht erst erwerben. Auch das als Putzmittelzusatz gern verwendete Teebaumöl ist hochgiftig für Katzen. Die Schmusetiger können die darin enthaltenen Verbindungen kaum verstoffwechseln. Nehmen sie die Inhaltsstoffe regelmäßig auch nur in geringen Mengen auf, kann es zu Vergiftungen kommen, die bis zum Tode führen.
Speziell Katzenbesitzer sollten also mengenmäßig so wenig Reinigungsmittel wie möglich einsetzen. Das schont dann Tier und Umwelt.
aktion tier – menschen für tiere e.V. ist eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
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Dr. med. vet. Tina Hölscher, Tel.: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
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